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Crash und Platz 12: Hat sich Eli Tomac (KTM) in Nashville verzockt?
KTM-Werksfahrer Eli Tomac reiste als Tabellenführer nach Nashville und verließ das Nissan Stadium mit einem Rückstand von 15 Punkten. Er startete fulminant in den Tag, vermasselte dann aber das Finale
US-Supercross
Im Artikel erwähnt

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«Hardpack is back» - das waren seine Worte, nachdem Eli Tomac im Qualifying von Nashville Bestzeit gefahren war. Später gewann er den zweiten Vorlauf und die harten Streckenbedingungen schienen dem Red Bull KTM-Werksfahrer perfekt zu liegen.
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Eigenwillige Startposition Mit dieser Vorleistung konnte er sich für das Finale nahezu jeden Startplatz aussuchen. Nur Justin Cooper (Yamaha) war im ersten Vorlauf etwas schneller und rollte deshalb als Erster ans Gate. Cooper wählte das 3. Gate von rechts auf der linken Hälfte der Startanlage. Tomac stellte sich genau auf die gegenüberliegende Seite, an das 3. Gate von links und stand damit weit innen. Die Startgerade mündete aber in einer Linkskurve. Tomac hätte also schon nach dem Jump aus dem Gate vorn liegen müssen, um vor den anderen Fahrern nach rechts zu ziehen und danach optimal in die Linkskurve einzubiegen. Das war offensichtlich ein hohes Risiko. Lawrence, Roczen und Webb starteten von der rechten Seite (bezogen auf die linke Hälfte der Startanlage). Spezielle Reifenwahl Wie eingangs erwähnt: Tomac ist Hartbodenspezialist und er freute sich über die knüppelharte und rutschige Strecke in Nashville, die im Laufe des Tages unter dem Einfluss der Sonne immer weiter abtrocknete. Am Startgatter erschien er mit Scoop Tires, während seine Kontrahenten (Lawrence, Roczen, Webb und die meisten anderen Fahrer) mit Hartbodenreifen ausrückten. Der Reifen Geomax MX 14 von Dunlop, mit dem Tomac ins Rennen ging, wurde für Sand und Schlamm entwickelt. Zwar haben sich Qualität und Haltbarkeit in den letzten Jahren so weit entwickelt, dass diese Reifen inzwischen auch auf Hartboden funktionieren, aber die Wahl eines Scoops auf der knochenharten Strecke in Nashville war eine eigenwillige Entscheidung.
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Am Ende funktionierte nichts Die Wahl des Startgatters und des Reifens mögen Geschmackssache und individuelle Entscheidungen sein, aber das Schöne am Rennsport ist deren direkte Überprüfbarkeit an der Realität. Tomac fiel in Nashville schon auf den ersten Metern zurück und konnte die Leistung seines Motors nicht auf den Boden bringen. Er rangierte in der ersten Hälfte des Rennens im hinteren Mittelfeld und brauchte 12 Runden, um Platz 8 zu erreichen. Tomac pushte sich ans Limit und ging in Runde 17 auf dem rutschigen Untergrund zu Boden. Platz 12 war am Ende nur noch Schadensbegrenzung.
15 Punkte in einem Rennen verloren Für Tomac war dieser Ausgang eine bittere Pille, denn er dominierte das Geschehen den ganzen Tag über. Im Ergebnis brachte das nichts, denn es zählt bekanntlich allein das Finalergebnis. Nach dem Sieg von Hunter Lawrence hat Tomac einen Rückstand von 15 Punkten und Tomac kam punktgleich mit Hunter als Tabellenführer nach Tennessee. Ob er diese eingebüßten 15 Punkte in den letzten 4 verbleibenden Rennen noch aufholen kann? Das nächste Rennen wird aber wieder ein Triple-Crown-Event sein, bei dem es zusätzliche Risiken gibt und wo das Feld noch einmal gründlich durcheinandergewürfelt werden könnte.
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