Triumph Speed Twin 1200 TFC: Customizing ab Werk
Die Speed Twin 1200 TFC ist das fünfte Custom-Motorrad, das es von Triumph zu kaufen gibt. Zusätzlich zu edlen Anbauteilen und einer spektakulären Lackierung präsentiert sich das Fahrwerk aufgewertet.
Das Kürzel «TFC» steht bei Triumph Motorcycles für Triumph Factory Custom. Es handelt sich dabei um limitierte Kleinserien von in Handarbeit mit hochwertigen Komponenten aufgewertete Motorräder. Nach der Thruxton, der gewaltigen Rocket 3 und zwei Bobber-Varienten beschert uns Triumph nun die fünfte Kleinserie der hauseigenen Edelschmiede: Die Triumph Speed Twin 1200 TFC, limitiert auf 750 Exemplare. Sichtbar wird dies durch die lasergeätzte Seriennummer auf der aus dem Vollem gefrästen Gabelbrücke. Um den Sammlerwert zu unterstreichen, liefert Triumph jedes Motorrad mit einem von CEO Nick Bloor unterzeichneten Zertifikat, einer Indoor-Abdeckhaube und einer wasserdichten Sitzbankabdeckung aus.
Die TFC-Variante basiert auf der sportlichen Speed Twin 1200 RS. Der Reihen-Zweizylinder mit 270° Hubzapfenversatz ist bis auf die Titan-Schalldämpfer von Akrapovic aus der Serienfertigung übernommen. Die Leistungsdaten sind unverändert 104 PS bei 7750/min und 112 Nm bei 4250/min.
Aufgewertet präsentiert sich das Fahrwerk mit der einstellbaren 43er USD-Gabel von Öhlins (Serie: Marzocchi). Einstellbare Öhlins-Federbeine mit externen Ausgleichsbehältern hat auch die Standard-RS, ebenso die M4.30-Bremszangen von Brembo.
Um das dynamische Potenzial des Öhlins-Fahrwerks voll auszuschöpfen, wurde die Ergonomie radikal modifiziert. Statt des klassischen Rohrlenkers sind unter der Gabelbrücke angeklemmte Stummellenker verbaut. Zusammen mit den nach hinten versetzten Fußrasten ergibt sich eine vorderradorientierte, sportliche Sitzposition. Der Fahrer nimmt auf einer edlen Solobank aus schwarzem Leder und rutschfestem Alcantara-Wildleder Platz.
Unterstützt wird der edle Auftritt durch Karbonteile. Die Kotflügel, die Seitenteile, der Kettenschutz und die Fersenschützer sind aus hochglanzlackiertem Karbon gefertigt.
Das Elektronik-Paket umfasst einen bidirektionalen Quickshifter. ABS und Traktionskontrolle arbeiten in Abhängigkeit von der Schräglage. Es kann zwischen drei Fahrmodi (Sport, Road, Rain) wählen, die das Ansprechverhalten des Gasgriffs und die Eingriffsschwellen der Assistenzsysteme sind einstellbar. Alle Informationen werden auf einem runden Kombiinstrument angezeigt, das ein klassisches LCD-Display mit einem farbigen TFT-Screen vereint.
Optisch zieht die TFC alle Register. Die Lackierung im Farbton «Obsidian Gold» wirkt tiefschwarz. Sobald jedoch Sonnenstrahlen auf den Tank treffen, funkeln Millionen goldene Metallic-Partikel. Ein von Hand gezogener, marmorierter Goldstreifen zieht sich über den Benzintank und zeugt von handwerklicher Perfektion.
Die weltweiten Auslieferungen der auf 750 Stück limitierten Sonderserie starten ab Oktober 2026. In Deutschland kostet die Triumph Speed Twin 1200 TFC 20.895 € (Aufpreis auf die Serien-RS 4300 €), in der Schweiz Fr. 21,495.-, in Österreich 23.795 €. Wegen des hohen Sammlerwertes ist eine schnelle Kaufentscheidung anzuraten.
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