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James Stewart (Suzuki) für 16 Monate wegen Dopings gesperrt
Nach dem Rennen in Seattle wurde James Stewart positiv auf Doping getestet. Das FIM International Disciplinary Court (IDC) hat James Stewart nun gesperrt.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt

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Nach dem Supercross-Rennen in Seattle ( Washington) am 12. April 2014 wurde James Stewart positiv auf Doping getestet.
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In seiner Urinprobe wurde Am­phet­amin nachgewiesen. Am 17. Juni 2014 wurde James Stewart nach Artikel 7.6.1 des FIM Anti-Doping-Codes (CAD) vorläufig suspendiert - bis zu einer endgültigen Entscheidung. Am 23. Oktober fand eine Anhörung im schweizer Chavannes-de-Bogis statt.
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Das internationale Disziplinargericht der FIM hat nun seine Entscheidung getroffen: Es sei nach Ansicht des Gerichts erwiesen, dass Stewart verbotene, leistungssteigernde Mittel genommen habe. Das Gericht berücksichtige bei der Entscheidung die Umstände, dass Stewart nicht wisse, wie die Am­phet­amine in seinen Körper gelangt seien, berief sich aber bei seiner Begründung auf Artikel 2.1 des FIM Anti-Doping-Codes (CAD), nach dem jeder Sportler selbst die alleinige Verantwortung hinsichtlich der Einnahme verbotener Substanzen trägt.
James Stewart wird bis zum 11. August 2015 für die Teilnahme an Wettbewerben gesperrt. Seine nach dem Dopingtest erzielten Erfolge werden ihm rückwirkend aberkannt.
Amphetamine zählen zwar zu den euphorisierenden Drogen, werden aber durchaus auch in der Pharmazie für (in Deutschland) verschreibungspflichtige Arzneimittel eingesetzt, etwa zur Behandlung der Aufmerksamkeits­defizitstörung (ADHS). James Stewart erklärte unmittelbar nach dem Test im April, dass ihm ein Amphetamin enthaltendes Arzneimittel von seinem Arzt zur Behandlung einer langwierigen Erkrankung verschrieben worden sei.
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Supercross erfordert neben ausgezeichneter Fitness, Kraft, Reaktionsvermögen, Risikobereitschaft auch ein enormes Maß an Konzentration. Die Wirkung von Amphetamin wird so beschrieben: Erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, größere Risikobereitschaft, verringerte Aggressionsschwelle, vermindertes Schmerzempfinden und eine gesteigerte Fokussierung bis hin zum "Tunnelblick".
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