Kawasaki erklärt: Es war kein Defekt, Sexton bremste seinen Motor aus
Nach der Auswertung der Data Recordings stellte sich heraus, dass der Crash von Chase Sexton am Pressetag vor Thunder Valley nicht durch ein Motorproblem verursacht wurde. Sexton bremste den Motor aus
Unmittelbar nach seinem Crash während des Pressetages erklärte Kawasaki-Werksfahrer Chase Sexton, dass ein
Bremseinsatz zur Flugbahnkorrektur
Besonders die Hinterradbremse wird von den Fahrern genutzt, um während der Flugphase die Motorradposition zu korrigieren. Ist das Vorderrad zu tief, so kann der Fahrer durch Vollgas die Front anheben. Wenn er auf die Bremse tritt, so erreicht er den gegenteiligen Effekt: Die Front kippt nach unten. Diese 'Kurskorrekturen' kann man im Motocross und Supercross häufig beobachten.
Auswertung der Daten
Kawasaki-Teamchef Dan Fahie erklärte, dass die Auswertung der Data Recordings zeigte, dass keine Fehlfunktion des Motors vorlag. Sexton hat aber während der Flugphase die Hinterradbremse betätigt, sodass sein Hinterrad blockierte und der Motor durch die Bremswirkung komplett abgewürgt wurde. Das wäre vermeidbar gewesen, wenn er die Kupplung gezogen hätte.
Vielleicht hätten wir ihm sagen sollen, dass man den Motor abwürgt, wenn man auf die Bremse tritt.Dan Fahie
Knie verletzt
Chase Sexton konnte nach diesem Crash in Thunder Valley nicht antreten, weil sein Knie stark angeschwollen war. Er selbst hat sich zu dem Vorgang noch nicht erneut geäußert. In seinem ersten Statement nach dem Crash behauptete er, dass ein Bike-Problem die Ursache seines Sturzes war. Fahie reagierte mit Sarkasmus: «Vielleicht hätten wir ihm sagen sollen, dass man den Motor abwürgt, wenn man auf die Bremse tritt.»
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