In weniger als 3 Wochen beginnen in Anaheim (Kalifornien) die US-Supercross-Meisterschaften und Ken Roczen trainiert auf seinem neuen Arbeitsgerät. Der Kickstarter seiner Suzuki ist für ihn kein Thema.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Die Marke Suzuki spielte in den letzten Jahren im internationalen Motocross nur noch eine Nebenrolle. Das könnte sich mit dem Wechsel von Supercross-Weltmeister Ken Roczen von Honda zu Suzuki ändern.
Werbung
Werbung
Ken Roczen erklärte seinen für viele Beobachter überraschenden Wechsel zu HEP Suzuki mit den Worten "Mich verbindet mit Suzuki eine lange Geschichte, die sich durch meine gesamte Karriere zieht." Während der Nebensaison testete der Thüringer Motorräder unterschiedlicher Marken und Teams. Bei Club MX fuhr er die Yamaha. Dann stand die Pro Circuit Kawasaki auf seinem Testprogramm. Währenddessen startete er noch in der Weltmeisterschaft und beim Supercross Paris auf der Genuine-Honda. Besonders in Paris hinterließ er einen sehr guten Eindruck, denn er distanzierte US-Champion Eli Tomac (Yamaha) und stellte damit unmissverständlich klar, dass nur er der würdige Supercross-Weltmeister des Jahres 2022 ist.
Die Suzuki hatte es dem Deutschen auf Anhieb angetan, was auch sein engstes Umfeld gegenüber SPEEDWEEK.com bestätigte: "Als ich auf das Motorrad stieg, habe ich mich sofort wie zu Hause gefühlt. Natürlich muss ich das Bike noch besser kennenlernen, aber dieses Motorrad hat etwas Besonderes für mich. Immer wenn ich aufsteige und raus auf die Strecke fahre, macht es mir einfach Spaß. Ich kann mich auf diesem Bike voll auf mein eigenes Fahren konzentrieren und habe eine gute Zeit. Ich denke, es passt perfekt zu mir."
Werbung
Werbung
"My name is Kickstart-Kenny" postete er vor ein paar Tagen in den sozialen Medien. Die Suzuki wird das einzige Motorrad am Startgatter sein, das noch angekickt werden muss. Alle anderen Motorräder verfügen über einen Elektrostarter.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Seitdem sich Suzuki werksseitig aus der WM zurückgezogen hat, sind die gelben Motorräder rar geworden. Aus der WM sind sie komplett verschwunden. In Serien wie ADAC MX Masters tauchen die Gelben nur noch vereinzelt auf.
Man darf also auf das Comeback von Kickstart-Kenny auf der Suzuki gespannt sein. Dieser Wechsel hat das Zeug, die Motocross-Szene gehörig aufzuwirbeln und der Marke aus Hamamatsu zu einem Revival zu verhelfen. Und so ganz nebenbei werden wir herausfinden, ob ein E-Starter wirklich hilft. Ken Roczen über seinen Wechsel zu Suzuki (ab 19:15):
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.