Ken Roczen (Suzuki) nach Platz 2 in der Pressekonferenz in Denver
Mit Platz 2 in Denver konnte Ken Roczen (Suzuki) seine Titelchancen erhalten, doch Hunter Lawrence (Honda) konnte mit seinem Sieg weiter an Selbstvertrauen gewinnen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Werbung
«Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden», erklärte Ken Roczen in der Pressekonferenz nach dem 16. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften in Denver, den er auf Platz 2 hinter HRC-Werksfahrer Hunter Lawrence beendete.
Werbung
Werbung
Vor dem Saisonfinale in Salt Lake City in einer Woche hat Ken Roczen noch einen Punkt Vorsprung, sodass es beim Finale zum Showdown zwischen ihm und Lawrence kommen wird. «Ich habe mich auf der Strecke nicht besonders wohlgefühlt», meinte der Thüringer in der Pressekonferenz nach dem Rennen. «Sobald das Rennen losgeht, ändert sich die Situation. Ich musste im Finale einige Überholmanöver platzieren, um bis auf den zweiten Platz nach vorne zu kommen. Insgesamt hatte ich heute nicht den Speed von Hunter. Die Strecke war sehr hart und man konnte leicht Fehler begehen. Nun bin ich Zweiter geworden und wir liegen nur noch einen Punkt auseinander. Die Meisterschaft wird sich also in Salt Lake City entscheiden.» Startete Ken Roczen in Denver zu weit links? Ken Roczen startete von der linken Seite der Startanlage von Gate 3 ins Finale. Jorge Prado (KTM), der den Holeshot zog, stand 7 Gates weiter rechts, also eher in der Mitte der Startanlage. Hunter Lawrence ging von Gate 5 aus ins Rennen. Während Prado in einer geraden Linie auf die erste Kurve zufahren konnte, verjüngte sich die Strecke auf Roczens Linie. Er musste auf der Innenlinie eng an der Streckenbegrenzung vorbeifahren und kollidierte vor der ersten Kurve beinahe mit Hunter Lawrence. «Hunter ist vor der ersten Kurve sehr früh auf die Bremse gegangen», erinnert sich der Deutsche. «Das hatte ich so nicht erwartet. Er lag so weit vorne, hat aber früh gebremst. Ich kam mit Speed an und bin ihm in die Seite gefahren. Zum Glück ist nichts weiter passiert.»
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Hunter Lawrence setzte sich schnell ab Den ersten Doppelsprung der ersten Rhythmus-Sektion konnten nur Prado und Lawrence springen. Alle nachfolgenden Fahrer, inklusive Roczen, mussten die Hügel einzeln überrollen. Damit konnten sich Prado und Lawrence an der Spitze schon einige Meter vom Feld absetzen. Nachdem sich Roczen gegen Webb und Prado durchgesetzt hatte, die beide massiven Widerstand leisteten, hatte sich Hunter an der Spitze des Feldes schon 4 Sekunden abgesetzt. Dieser Abstand vergrößerte sich bis zum Ende auf 12 Sekunden.
Roczen: Wieder starke Leistung in den Whoops Roczens große Stärke bleiben die Whoops. Während auch Sieger Hunter Lawrence am Ende des Rennens die Waschbrettsektionen mit Sprungkombinationen überquerte, konnte Ken Roczen bis zum Schluss die Skimming-Technik anwenden. Er durchfuhr die Whoops wie mit dem Lineal gezogen.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.