Formel-1-Urgestein Fernando Alonso: «Es wäre noch mehr möglich gewesen»
Fernando Alonso schaffte es im GP-Qualifying auf den 17. Platz. Der zweifache Champion ist sich sicher: Er hätte noch schneller sein können. Und er verrät, was eine bessere Zeit verhindert hat.
Das Rennwochenende in Miami hat gezeigt: Das Aston Martin Team konnte zwar bei der Standfestigkeit der GP-Renner einen kleinen Fortschritt verbuchen und die lästigen Vibrationen vermindern, die Mensch und Maschine gleichermassen quälen. Die Performance der grünen Renner aus Silverstone bleibt aber bescheiden.
So war es keine grosse Überraschung, dass Fernando Alonso und Lance Stroll die letzten beiden Startplätze in der Sprint-Startaufstellung belegten. Beide konnten das Rennen beenden und mit den Plätzen 15 und 17 zumindest die Schmach der letzten Plätze verhindern – diese belegten Alex Albon und Valtteri Bottas.
Im Qualifying zum Grand Prix auf dem 5,412 km langen US-Kurs sicherten sie sich die Positionen 17 und 18 und schafften es damit in die drittletzte Startreihe – wobei sie davon profitierten, dass Audi-Pilot Gabriel Bortoleto mit technischen Problemen kämpfte und Red Bull Racing-Aufsteiger Isack Hadjar wegen eines technischen Vergehens disqualifiziert wurde, womit er ans Ende des Startfeldes zurückfiel.
Ganz ohne Sorgen blieb auch Alonso nicht. Der Asturier, der der schnellere der beiden Aston Martin-Fahrer war, erzählte: « Ich habe die Zeiten nicht gesehen, aber ja, wir haben versucht, in jeder Session unser Bestes zu geben. Ehrlich gesagt glaube ich, dass da noch mehr möglich gewesen wäre, aber wir hatten während des gesamten Qualifyings Probleme mit dem Getriebe.»
Und der 32-fache GP-Sieger schilderte: «Das Hochschalten war sehr ruckartig und das Herunterschalten auch ziemlich unvorhersehbar, deshalb denke ich, dass ich da ein bisschen Zeit verloren habe.» Mit Blick aufs Rennen betonte er: «Es soll regnen und wir fahren zum ersten Mal auf nasser Piste. Da gibt es sicher noch viel zu lernen, und es könnte auch ziemlich riskant werden mit dem Getriebe, also müssen wir herausfinden, was das Problem verursacht hat.»
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