Weltmeister Lando Norris (McLaren/4.) in Miami: «Gegner machten üblen Job»
So schnell geht das in der Formel 1: McLaren hatte im Sprint von Miami einen Doppelsieg eingefahren, aber als es um die GP-Quali ging, verflüchtigte sich der Speed von Weltmeister Lando Norris.
McLaren ist im Abschlusstraining zum Grossen Preis von Miami entzaubert worden. Nach dem Sprint gingen die Papaya-Piloten Lando Norris und Oscar Piastri als Favoriten in die Quali, immerhin hatten sie für Konstrukteurs-Weltmeister McLaren einen feinen Doppelsieg herausgefahren.
Aber in der Quali das: Kimi Antonelli mit der dritten Pole in Folge für Mercedes, gefolgt von Max Verstappen und Charles Leclerc, erst dann der schnellste McLaren, unter Lando Norris, Piastri wurde sogar nur Siebter.
Lando Norris erklärt das so: «Wir haben gute Arbeit geleistet. Aber es ist eher so – die Anderen haben am Freitag echt schlecht gearbeitet und eigentlich nur das erledigt, was sie heute hätten machen sollen. Ich kann mich nicht beschweren.»
«Es war in der Quali mit dem Auto definitiv etwas kniffliger, wegen des Windes und der hohen Temperaturen.Vielleicht funktionierte das Auto nicht mehr ganz so gut wie im Sprint, und ich hatte aus irgendeinem Grund etwas mehr zu kämpfen.»
«Aber nicht, weil wir etwas geändert hätten. Es waren einfach die Umstände ein wenig anders, und die anderen haben wie gesagt ihre Arbeit endlich so gemacht, wie sie es sollten. Wir sind genau da, wo wir hingehören.»
«Wir hatten in der Quali Probleme mit der elektrischen Energie. Ich habe meine letzte Runde aus irgendeinem Grund mit weniger Batterieleistung gestartet: Sie ist einfach nicht mit vollem Akku gelaufen, ich weiss nicht, wieso. Damit war ich von Anfang an geliefert.»
«Die Temperatur ist zu dieser Tageszeit immer etwas höher und der Wind ein bisschen anders. Gleichzeitig hat der Asphalt durch die Rahmenrennen mehr Gummi aufgenommen, und bestimmte Linien, die ich gestern gezogen hatte, konnte ich heute so nicht mehr fahren.»
«Es ist nicht so, dass wir meilenweit von der Spitze entfernt sind; aber die Gegner haben sich verbessert und wir hatten etwas mehr zu kämpfen.»
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