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Rovanperä beherrscht weiterhin Rally Islas Canarias

Der zweifache Weltmeister Rovanperä baute seinen Vorsprung am Samstag auf 45,2 Sekunden aus, nachdem er zwölf von 13 Prüfungen für sich entscheiden konnte.

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Toyota-Pilot Rovanperä untermauerte seine Ambitionen auf seinen ersten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft der Saison 2025 mit einer weiteren fehlerfreien Fahrt am Samstag.

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Der Finne ist weiterhin auf dem allerbesten Weg, der erste Sieger eines WM-Laufs auf kanarischem Boden zu werden. Rovanperä geht mit einem souveränen Vorsprung von 45,2 Sekunden in die letzte Etappe am Sonntag mit seinen fünf Wertungsprüfungen. Toyota führt die 49. Auflage der Rally Islas Canarias weiterhin souverän mit vier Fahrzeugen an.

Rovanperä, der mit 57 Punkten Rückstand im WM-Zwischenklassement in den vierten Saisonlauf gestartet war, hat einen Rhythmus gefunden, den niemand annähernd erreichen konnte. Er gewann sechs der Asphaltprüfungen am Samstag und verdoppelte damit fast seinen Vorsprung, der am Freitag noch 26,8 Sekunden betrug. Der WM-Spitzenreiter Elfyn Evans konnte mit seinem Sieg bei der Super Special am Abend in der Gran Canaria Arena eine Wertungsprüfung für sich entscheiden. Rovanperä hat zwölf der 13 bisher gefahrenen WPs für sich entschieden können,

Der Walliser Evans liegt mit 22,9 Sekunden Rückstand auf Monte Carlo-Sieger Ogier auf dem dritten Platz. Der Japaner Takamoto Katsuta lwird mit weiteren 35,8 Sekunden Rückstand auf Rang vier. geführt. Toyota schien weiter die ersten fünf Plätze abzusichern, bis Sami Pajari auf der vorletzten Etappe in eine schnellen Rechtskurve in eine Holzbarriere krachte und als bis dahin Gesamtvierter somit ausschied.

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"Es läuft wirklich gut", freute sich Rovanperä. "Wir haben heute Nachmittag ein paar kleine Änderungen am Auto vorgenommen. Ich fühlte mich am Nachmittag noch besser als am Morgen. Der Grip war dabei konstanter".

Mit Blick auf den Supersonntag, an dem es zusätzlich zu den 25 Punkten für den Gesamtsieg bis zu 10 Bonuspunkte gibt, fügte der 24-Jährige hinzu: "Wir brauchen die Punkte, also hoffe ich, dass wir morgen das gleiche Gefühl mit dem Auto haben. Wenn nicht, dann müssen wir natürlich auch an das große Ganze denken und die wichtigen Punkte holen".

Der achtfache Weltmeister Ogier, der seine Hoffnungen auf den Sieg am Freitag praktisch schon aufgegeben hat, konzentriert sich seither darauf, den zweiten Platz zu festigen. Der Franzose konnte sich am Samstag weiter von Evans absetzen.

So wie es vor dem Finaltag aussieht, ist Evans auf dem besten Weg, seine Führung in der Meisterschaft auf über 40 Punkte auszubauen. Seine nächsten Rivalen Thierry Neuville und Ott Tänak erlebten weiterhin ein schwieriges Wochenende. Beide Hyundai-Piloten liegen auf den Plätzen sechs und sieben hinter ihrem Teamkollegen Adrien Fourmaux, nachdem sie mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatten. Die Schwierigkeiten begründen sich vermutlich mit den Differentialeinstellungen.

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Fourmaux, der vom Ausfall Pajaris profitierte, liegt nun auf dem fünften Platz, obwohl er auf der letzten Prüfung in Schwierigkeiten kam. Er hat nun einen Rückstand von 25,7 Sekunden auf Katsuta, während Neuville und Tänak in Reichweite des Franzosen bleiben.

Grégoire Munsters Hoffnungen erhielten einen mächtigen Dämpfer, als er Zuschauerhilfe benötigte, nachdem er mit seinem M-Sport Ford auf der WP10 einen zu weiten Bogen fuhr und neben der Fahrbahn strandete. Der Zwischenfall kostete ihn drei Minuten und warf ihn in der Gesamtwertung auf Platz 13 zurück. Die WRC2-Spitzenreiter Yohan Rossel und Alejandro Cachón sowie Munsters Teamkollege Josh McErlean sind aktuell auf den Plätzen acht, neun und zehn klassiert.

Das Finale am Sonntag besteht aus knapp 60 Kilometern, die mit der Punkte bringenden Wolf Power Stage um 13:15 Uhr Ortszeit ihren abschließenden Höhepunkt findet.

Rally Islas Canarias, Zwischenwertung Samstag nach 13 von 18 Wertungsprüfungen:

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1. Rovanperä/Halttunen (Finnland) Toyota 2:22.17,3 h

2. Ogier/Landais (Frankreich) Toyota +45,2 sec

3. Evans/Martin (Großbritannien) Toyota +1.08.1 min

4. Katsuta/Johnston (Japan) Toyota +1:43,9

5. Fourmaux/Coria (Frankreich) Hyundai +2:09.6

6. Neuville/Wydaeghe (Belgien) Hyundai +2:15.3

7. Tänak/Järveoja (Estland) Hyundai +2:37.3

8. Rossel/Dunand (Frankreich) Citroen (Rally2)+5:45,9

9. Cochon/Rozada (Spanien) Citroen +6:28,5

10. McEerlean/Treacy (Irland) Ford)+7:15.7

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