Rallye Islas Canarias: Solberg auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Ogier
Weltmeister Sebastien Ogier befindet sich im Toyota beim fünften WM-Lau, nach dem Samstag weiterhin in Führung. Allerdings liegt Teamkollege Solberg nach 14 von 18 Wertungsprüfungen nur knapp zurück.
Ogier führt die Rallye seit der zweiten Wertungsprüfung am Freitagmorgen an. Der Franzose konnte es allerdings nicht locker angehen, den sein junger schwedischer Teamrivale folgt ihm im engen Abstand.
Der Neunfachweltmeister startete am Samstag mit 8,9 Sekunden Vorsprung vor dem Monte-Carlo-Sieger, verlor jedoch im Laufe des Vormittags 3,6 Sekunden und ging noch mit einem Vorsprung von 5,3 Sekunden in den Nachmittag.
Die Abstände waren auf der WP 12 extrem knapp, wobei Solberg dem Führenden eine Zehntelsekunde abnahm. Auf WP13 fuhren die beiden unglaublicher weise die gleiche Zeit heraus.
Damit hatte Ogier vor der letzten Tages-WP mit der Ogier führt die Rallye seit der zweiten Wertungsprüfung am Freitagmorgen an. Der Franzose konnte es allerdings nicht locker angehen, den sein junger schwedischer Teamrivale folgt ihm im engen Abstand.
Der amtierende Weltmeister startete am Samstag mit 8,9 Sekunden Vorsprung vor dem Monte-Carlo-Sieger, verlor jedoch im Laufe des Vormittags 3,6 Sekunden und ging noch mit einem Vorsprung von 5,3 Sekunden in den Nachmittag.
Die Abstände waren auf der WP 12 extrem knapp, wobei Solberg dem Führenden eine Zehntelsekunde abnahm. Auf WP13 fuhren die beiden unglaublicher weise die gleiche Zeit heraus.
Damit hatte Ogier vor der letzten Tages-WP mit der 28-Kilometer-Prüfung (Moya-Galdar) einen Vorsprung von 5,2 Sekunden. Als die Reifen des Franzosen dort zu überhitzen begannen, konnte Solberg den Rückstand weiter leicht verkürzen, der nun auf unter vier Sekunden schrumpfte.
«Ich hatte eine schreckliche WP, da auch bei mir die Reifen schließlich nachließen. Ich dachte mir, ich muss trotzdem aufs Ganze gehen», erläuterte Solberg, der für seine riskante Fahrt belohnt wurde. «In Afrika hatte ich Pech und in Kroatien war es meine Schuld. Ich werde nicht nervös werden, wenn ich morgen mit Sebastien um den Sieg kämpfe. Es sind noch vier lange Etappen zu fahren. Alles ist möglich».
Ogier konterte: «Ich freue mich auf morgen - endlich sind ein paar neue Etappen dabei, die eine interessante Herausforderung darstellen werden. Unser Duell wird ziemlich interessant werden. Wir wollen die enge Auseinandersetzung genießen, denn das ist ja der Grund, weshalb wir hier überhaupt hier sind».
In der Gesamtwertung hält Elfyn Evans den dritten Platz, hat aber den Anschluss an seine beiden Toyota-Teamkollegen an der Spitze verloren.
Er startet am Finaltag mit einem Rückstand von 21,9 Sekunden auf den Führenden, liegt aber komfortabel eine halbe Minute vor Sami Pajari und Takamoto Katsuta. Toyota dominiert somit die 50. Auflage der Rallye Islas Canarias weiterhin komplett.
Hyundai-Pilot Adrien Fourmaux übernahm am Samstag auf der ersten WP den sechsten Platz von seinem Teamkollegen Dani Sordo und baute seinen Vorsprung auf ihn bis zur Schluss-WP des Tages sukzessive auf 31,8 Sekunden aus. Teilzeitfahrer Sordo liegt bei seinem Spanien-Heimspiel unterdessen nun nur noch zwei Sekunden vor dem dritten i20 N Rally1 von Ex-Weltmeister Thierry Neuville.
Einen schwierigen Moment hatte M-Sport Ford--Pilot Jon Armstrong zu überstehen, als er in WP14 vor einer Brücke in einer engen Rechtskurve von der Straße rutschte. Der Ire war zu schnell gewesen, schaffte es aber gerade noch einen Reifenstapel auszuweichen, der eine Leitplanke schützte. Zuschauer halfen das Auto wieder auf die Straße zu bugsieren. So konnte Armstrong seinen Arbeitstag noch beenden, auch wenn der Zeitverlust über zwei Minuten betragen hatte. Mit dem Zwischenfall verlor er seine Top Ten-Platzierung und kommentierte: «Das ist sehr schade, denn wir hatten das ganze Wochenende über eigentlich ein gutes Rennen».
Sein M-Sport-Teamkamerad Josh McErlean liegt auf Platz neun vor dem bestplatzierten WRC2- Piloten Yohan Rossel mit dem Lancia. Der Spanier Alejandro Cachon (Toyota) hält bei den Rally2-Autos vor den morgigen vier Finaletappen Platz zwei. Im Citroen liegt Leo Rossel auf Position drei.
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