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Spektakuläre Bergprüfungen im Kurvenlabyrinth der Kanarischen Inseln

Die Rallye-Weltmeisterschaft kehrt mit dem spanischen Wertungslauf anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Rallye Islas Canarias in die atemberaubenden Vulkanlandschaften des Atlantiks zurück.

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Als fünfter Lauf der Saison vom 23. bis 26. April rückt die Jubiläumsausgabe als spanischer WM-Lauf mit einer ebenso atemberaubenden und anspruchsvollen Strecke ins Rampenlicht der Weltbühne.

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Mit der pulsierenden Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria als Ausgangspunkt umfasst die diesjährige Strecke 18 Wertungsprüfungen über 301,30 Kilometer durch das Herz der afrikanischen Küste vorgelagerten Insel.

Das Highlight des Eröffnungstages ist eine historische Rückkehr zum Circuito Islas Canarias. Die WM-Teilnehmer werden in der Art eines spektakulären Showdowns im engen Gran Canaria Stadium antreten, welches an die legendären Race of Champions-Veranstaltungen erinnern wird.

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Von Sprints an den Küsten entlang, bis zu den schwindelerregenden Bergaufstiegen im Landesinneren, bietet die Rallye ein reines Asphalt-Spektakel, das größte Präzision von den Fahrern abverlangt.

Die Rallye Islas Canarias hat sich längsgt ihren Ruf als «Rennstrecke des Atlantiks» aufgrund des unglaublich hohen Grips ihres Asphalts erworben.

Im Gegensatz zu den vergleichweise holprigen Straßen in Kontinentaleuropa sind die Straßen hier bemerkenswert eben. Das ermöglicht den Fahrern Linien zu fahren, die eher denen von permanten Rundstrecken gleichen.

Die technische Herausforderung bleibt jedoch extrem. Die Wertungsprüfungen zeigen eine unerbittliche Abfolge von Haarnadelkurven und Höhenunterschieden auf, die den Piloten höchste Konzentration abfordert.

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Für 2026 dürfte das Reifenmanagement für den Erfolg eine ganz wichtige Rolle spielen. Die erwartete große Hitze auf der Insel sowie die hohen Querbelastungen werden den Hankook Ventus Z215-Slicks einer immensen Belastung aussetzen. Die Teams werden daher gezwungen, die reine Geschwindigkeit mit dem Erhalt der Reifentemperatur in einen Einklang zu bringen.

Das Wetter sorgt zusätzlich für Komplexität: Während an der Küste die Sonne scheint, können die hochgelegenen Bergetappen häufig den «Donkey’s Belly»-Nebeln oder plötzlichen Atlantikschauern ausgesetzt sein. So kann die Wahl zwischen dem Z215 und dem Regenreifen Ventus Z210 eine Entscheidung sein, die den Ausgang der Rallye bestimmen wird..

Das Teilnehmerfeld umfasst zehn Teams in der Rally1-Top Kategorie. Toyota startet mit fünf Autos, die vom die WM anführenden Takamoto Katsuta sowie Elfyn Evans, Oliver Solberg und Sami Pajari pilotiert werden. Ihr Teamkollege, der amtierende Weltmeister Sebastien Ogier, der in dieser Saison nur ein Teilzeitprogramm fährt, kehrt nach der Kroatien-Pause wieder zurück. Hyundai ist mit den Stammfahrern Adrien Fourmaux und Thierry Neuville dabei, während Daniel Sardo bei seinem Heimspiel neu das dritte Auto des südkorenanischen Herstellers pilotiert.Für M-Sport Ford greifen wiederum Jon Armstrong und Joshua McErlean ins Volant.

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In der WRC2-Kategorie peilt Lancia nach dem Debütsieg in Kroatien von Yohan Rousel zusammen mit Teamkollege Nicolay Gryazin einen weiteren Erfolg an. Der im letzten WM-Lauf zweitplatzierte Leo Rossel (Citroen) ist gleichfalls am Start. Die spanischen Lokalmatadoren Alejandro Cachon (Toyota) sowie Jan Solans (Skoda) sind gleichfalls auf Topplatzierungen aus.

Der Zeitplan

Donnerstag, 24. April

Shakedown

Santa Brígida

6,26 Kilometer

11.01 Uhr

WP1

Ultimate – Las Palmas de Gran Canaria

1,81

18.05 Uhr

Freitag, 25. April

WP2

Valleseco – Artenara

13,13

8.20 Uhr

WP3

Tejeda – San Mateo

18,62

9.23 Uhr

WP4

Mogan – La Aldea

21,70

11.16 Uhr

WP5

Valleseco – Artenara

13,13

14.56 Uhr

WP6

Tejeda – San Mateo

18,62

15.59 Uhr

WP7

Mogan – La Aldea

21,70

17.52 Uhr

WP8

BP Ultimate – Las Palmas de Gran Canaria

1,81

20.25 Uhr

Samstag, 26. April

WP9

Maspalomas

13,47

8.20 Uhr

WP10

Arucas – Firgas – Teror

13,74

9.35 Uhr

WP11

Moya – Galdar

28,90

10.51 Uhr

WP12

Maspalomas

13,47

14.50 Uhr

WP13

Arucas – Firgas – Teror

13,74

16.05 Uhr

WP14

Moya – Galdar

28,90

17.21 Uhr

Sonntag, 27. April

WP15

Ingenio – Telde – Valsequillo

25,93

7.35 Uhr

WP16

Santa Lucía – Agüimes

13,27

9.05 Uhr

WP17

Ingenio – Telde – Valsequillo

25,93

10.50 Uhr

WP18

Santa Lucía – Agüimes (Power Stage)

13,27

13.15 Uhr

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