Cadillac-Doppelspitze im ersten Training der 24 Hours of Le Mans
Earl Bamber war im ersten freien Training bei den 24 Hours of Le Mans nicht zu schlagen. Alle drei Cadillac sowie BMW und Alpine fuhren in die Top Fünf. In der LMGT3-Klasse machte Lexus die Pace.
Endlich ging es los: Mit dem ersten freien Training zu den 24 Hours of Le Mans 2026 nimmt das wichtigste Sportwagen-Rennwochenende des Jahres nun richtig Fahrt auf. Alle 62 teilnehmenden Fahrzeuge gingen in der rund dreistündigen Session auf die Strecke - und am Ende lag Cadillac ganz oben im Klassement.
Mit einer Zeit von 3:23,786 Minuten war Earl Bamber, der sich einen V-Series.R mit Sébastien Bourdais und Jack Aitken teilt, nicht zu schlagen. Der Neuseeländer drehte die Runde ungefähr eine Stunde vor Ende der Session. «Wir haben uns hauptsächlich auf Renndetails wie Reifen usw. konzentriert. Insgesamt verlief die Session gut und wir sind mit dem Zustand des Autos sehr zufrieden. Es ging vor allem um Feinabstimmung und kleine Optimierungen», so Teamkollege Aitken. «Es war auch gut, dass alle Fahrer das Auto testen und viele Runden ohne größere Probleme absolvieren konnten. Eine weitere Session ist geschafft, und nun konzentrieren wir uns auf das Qualifying. Wir peilen eine weitere fehlerfreie Session an und wollen auf den Erkenntnissen aufbauen.»
Grundsätzlich wird Cadillac im Fahrerlager von Le Mans die Favoritenrolle für die 2026er Ausgabe des großen Langstreckenklassikers zugesprochen. Ob dem so ist, wird das Rennen am Wochenende zeigen müssen, dennoch war die Darbietung von Cadillac im ersten freien Training beeindruckend. Denn der V-Series.R von Filipe Albuquerque, Jordan Taylor und Ricky Taylor belegte mit einer Zeit von 3:25,348 Minuten Platz zwei der Session. Das Auto von Norman Nato, Will Stevens und Louis Delétraz kam mit einer Zeit von 3:26,033 Minuten auf die vierte Position.
Zwischen den drei Cadillac platzierte sich mit 3:25,533 Minuten der BMW M Hybrid V8 von Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde. Dabei handelt es sich um das Siegerauto des vorangegangen WEC-Rennens in Spa-Francorchamps. Die Top Fünf komplettierte der Alpine A424 von António Félix da Costa, Ferdinand Habsburg und Charles Milesi.
In der LMP2-Klasse ging die Bestzeit mit 3:35,248 Minuten an den Oreca von Doriane Pin, Julien Andlauer und Richard Verschoor (Duqueine Team). In der LMGT3-Kategorie konnte der Lexus RC F LMGT3 von Tom van Rompuy, Hadrien David und Jack Hawksworth mit 3:55,737 Minuten alle schlagen. In Le Mans geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Bereits ab 18:45 Uhr beginnt die Qualifikation.
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