Sainz vs. Al Attiyah

Von Stefanie Szlapka
Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah

Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah

Sainz und Al Attiyah trafen heute zuerst auf der Strecke und später im Ziel aufeinander. Beide Male dürfte keine schönen Worte gefallen sein.

Der Zweikampf zwischen Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah spitzt sich weiter zu. Nach der zehnten Etappe hatte der Spanier noch zehn Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen. Zwei Tage später waren es nur noch rund fünf Minuten. Jetzt trennen die beiden nur noch 2:48 Minuten vor der letzten und nun entscheidenden Etappe.
Doch der Schalgabtausch erfolgt nicht nur über die Zeiten, sondern auch direkt auf der Strecke. Der Beginn der 13. Etappe führte 40 Kilometer durch die Dünen – die Basis für den Dünenspezialisten Al Attiyah zwei Minuten auf Sainz aufzuholen. Kaum änderte sich das Terrain und die Strecke wurde schneller, klebte der Katarer im Heck des Spaniers. „Er war heute nicht fair, denn er hat uns die ganze Zeit blockiert“, ärgerte sich Al Attiyah später im Biwak. Auch auf das Sentinell soll Sainz nicht reagiert haben. „Vor zwei Tagen bin ich auch für 120 Kilometer hinter ihm hergefahren“, verteidigt er sich.

Als der Katarer doch noch einen Weg vorbeigefunden hatte, rächte er sich mit ein paar Schlangenlinien. „Das habe ich ihm aber gleich verboten“, erzählt sein deutscher Co-Pilot Timo Gottschalk. „Und er hat dann auch sofort damit aufgehört.“ Danach gewannen sie bis ins Ziel weitere 30 Sekunden. Doch Sainz war sauer: „Bei seinem Überholmanöver hat er mich vorne berührt.“

Im Ziel kam es zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den beiden Spitzenreitern. Kaum war Sainz im Ziel angekommen, sprang der Spanier aus dem Race Touareg und ging wütend zu seinem Teamkollegen. Der drehte sich bei den verbalen Attacken aber nur weg.

Während Al Attiyah noch am Zielpunkt verblieb, fuhr der Spanier sofort weiter ins Biwak. Auf der letzten Etappe mit einer 206 Kilometer langen Prüfung geht es also nochmal um alles. Beide werden hart pushen und versuchen, den Gegner zu knacken. Allerdings ist die Streckenführung eher einfach und sehr schnell. Dadurch wird es für Al Attiyah schwer aus eigener Kraft nach vorne zu kommen – er muss auf einen Fehler von Sainz hoffen.

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