Erster Matchball für Fabia Kreim im Erzgebirge

Von Toni Hoffmann
DRM
Fabian Kreim (l.) und Tobias Braun

Fabian Kreim (l.) und Tobias Braun

Skoda Auto Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun hat die Chance, vorzeitig den Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) zu gewinnen, Kreim fährt erstmals im Fabia R5 im Erzgebirge: «Kühlen Kopf bewahren».

Erster Matchball für Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D): Das Skoda Auto Deutschland Duo kann bereits bei der 56. ADMV Rallye Erzgebirge am kommenden Wochenende vorzeitig den Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gewinnen. Der vorletzte Saisonlauf des nationalen Championats wird auch deshalb zu einer ganz speziellen Herausforderung für den zweimaligen Deutschen Rallye-Meister Kreim, weil er dort noch nie im Fabia R5 gefahren ist. Im Starterfeld der DRM-Topklasse dominiert die Marke Skoda mit fünf Fahrzeugen, drei Lokalmatadoren werden mit ihren Hightech-Allradlern aus Tschechien dem Meisterschafts-Spitzenreiter Kreim das Siegen besonders schwer machen wollen.

«Ich bin zwar vor ein paar Jahren die Rallye Erzgebirge in einem kleinen Fronttriebler schon mal gefahren, aber mit dem Skoda Fabia R5 wird es meine Premiere sein. Alles wird also relativ neu für mich, das macht die Aufgabe nicht leichter. Es gilt, kühlen Kopf zu bewahren und die richtige Mischung zwischen Angriff und kontrollierter Attacke zu finden», sagt Kreim und fügt hinzu: «Wenn alles passt, wollen wir natürlich die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen.»

Nach zwei Siegen und einem zweiten Platz im bisherigen Saisonverlauf der DRM führt Kreim die Meisterschaftstabelle mit 22 Punkten Vorsprung auf den letzten verbliebenen Titelrivalen Hermann Gassner Jr. (D) an. Das bedeutet: Falls Skoda Pilot Kreim die Rallye Erzgebirge gewinnt und zudem die maximalen fünf Punkte für die schnellste Zeit in der Power Stage erobert, steht er bereits vor dem großen DRM-Saisonfinale bei der 3-Städte-Rallye (18./19. Oktober) als Champion fest. Auch bei jedem anderen Ausgang, der Kreims Vorsprung nach der Rallye Erzgebirge auf mindestens 30 Zähler anwachsen lässt, könnte der Odenwälder vorzeitig zum dritten Mal nach 2016 und 2017 den Deutschen Rallye-Meistertitel feiern. Für Beifahrer Tobias Braun, seit Saisonbeginn der neue Copilot an der Seite von Kreim, wäre es der erste Titel.

Neben Gassner Jr. wollen das allerdings auch die anderen Konkurrenten verhindern. Besonders zu beachten sein werden die sächsischen Lokalmatadoren Philip Geipel (D), Ron Schumann (D) und Julius Tannert (D). Die beiden letztgenannten Piloten treten wie Topfavorit Kreim im Skoda Fabia R5 an, Geipel sogar im brandneuen evo-Modell des Turbo-Boliden. Lars Anders (D) vertraut zudem auf das Vorgängermodell Skoda Fabia S2000. Damit ist Skoda die dominierende Marke unter den Topfahrzeugen in der DRM.

Auf die Starter der Rallye Erzgebirge warten insgesamt 133,95 Wertungskilometer in elf anspruchsvollen Prüfungen. Besonderer Publikumsmagnet am Freitagabend wird der enge Rundkurs durch die Straßen der Stadt Stollberg sein, wo auch der Servicepark beheimatet ist. Am Samstag bietet die zweimal zu absolvierende Wertungsprüfung ,Oberdorf‘ mit Schotterpassagen und Ortsdurchfahrten ganz besondere Herausforderungen. Im zweiten Durchgang dieser Wertungsprüfung werden die wichtigen Extrapunkte für die Power Stage vergeben.

«Fabian Kreim und Tobias Braun haben zuletzt mit ihrem historischen WRC 2-Sieg bei der WM-Rallye in Deutschland bewiesen, dass sie in absoluter Topform sind. Jetzt gilt es, sich schnell auf die Herausforderungen bei der Rallye Erzgebirge einzustellen. Natürlich wäre es toll, schon dort ‚den Sack zuzumachen‘ und dann im Titelkampf nach Punkten uneinholbar zum Saisonfinale zwei Wochen später bei der 3-Städte-Rallye in Bayern zu starten. Noch wichtiger ist aber, dass wir am Saisonende ganz oben stehen», sagt Andreas Leue, bei Skoda Auto Deutschland verantwortlich für Motorsport und Tradition.

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