Jamie Green: «Der Auer ist mir komplett egal»

Von Andreas Reiners
DTM
Jamie Green

Jamie Green

In der DTM deutet sich ein Duell der Generationen, Youngster gegen alter Hase an. Oder Samstagssieger gegen Sonntagssieger.

Lucas Auer und Jamie Green haben sich die Siege in den ersten vier Rennen brüderlich geteilt, Auer gewann den ersten, Green den zweiten Lauf des Wochenendes. Mercedes-Mann Auer führt die Gesamtwertung vor dem kommenden Event in Budapest mit 69 Punkten an, Green liegt mit 53 Zählern in Lauerstellung.

Den Briten interessiert der Neffe von DTM-Boss Gerhard Berger aber wenig bis gar nicht. «Der Auer ist mir komplett egal, ich fokussiere mich auf mich und vergleiche mich nicht mit anderen Fahrern», sagte Green der Sport Bild.

Er kennt gute Ausgangspositionen, der Audi-Pilot ist ein gebranntes Kind: 2015 führte er das Klassement nach dem Saisonstart deutlich an, wurde nur Vizemeister. 2016 langte es nur zu Rang drei. «Man kann sich nie sicher fühlen. Du musst immer Vollgas geben, jeden Punkt mitnehmen und auch ab und zu was riskieren», kündigte er an.

Ist er denn nun endlich reif für seinen ersten Titel? Green: «Ich bin schnell, habe viel Erfahrung, habe ein gutes Auto und ein tolles Team. In Summe bringen wir alles mit um am Ende hoffentlich um die Meisterschaft kämpfen zu können.»

Im Kräfteverhältnis zwischen den drei Herstellern sieht er Audi allerdings aktuell «nur» in der Mitte: «Ein bisschen vor BMW, aber definitiv hinter Mercedes. Die sind sehr stark». Wie auch der Gesamtführende Auer.

Ob der Österreicher bis zum Ende um den Titel kämpfen kann – da will Green sich nicht festlegen. Klar: Es ist noch früh in der Saison, 14 Rennen sind noch zu absolvieren. Da kann viel passieren. Denn: Hinter Green stauen sich die Verfolger, zwischen dem Briten und dem Achten Timo Glock liegen 28 Punkte. Knapp ein Sieg also.

Und da Green wie so viele Fahrer davon ausgeht, dass in der DTM jeder Pilot um einen Sieg und mindestens die Hälfte auch um die Meisterschaft kämpfen kann, sagt er: «Ob Lucas bis zum Ende an der Spitze bleiben kann, hängt nicht nur von seiner eigenen Leistung ab. Ich werde mir jeden Falls alle Mühe geben, dass es nicht so ist.»

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