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Ex-DTM-Chef: «Hersteller sehen nur eigenen Vorteil»
Hans Werner Aufrecht hat während seiner Zeit stets mit den Herstellern um die Zukunft der DTM diskutiert. Er kritisiert nach dem Mercedes-Ausstieg: «Die Hersteller haben keine Kraft, sich zu einigen.»
DTM
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Hans Werner Aufrecht wurde nicht groß überrascht. Der Mercedes-Ausstieg nach dem Ende der Saison 2018 hat die DTM erschüttert. Der frühere Chef der Tourenwagenserie hat das kommen sehen. "Wenn man Ohren hat, dann hört man, dass das DTM-Engagement immer wieder hinterfragt worden ist", sagte Aufrecht der dpa.
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Das war schließlich zu seiner Zeit schon so. Irgendwie hing ein Ausstieg einer der drei Hersteller immer wie ein Damoklesschwert über der Serie. Aufrecht kämpfte stets um die Zukunft der DTM, was auch lange gut ging. Aber er rieb sich in den Diskussionen mit den Verantwortlichen auch immer wieder auf, stieß an Grenzen. Eine große Niederlage für ihn war die geplatzte Kooperation mit der Super GT durch die Verschiebung der Einführung des Turbomotors, der eigentlich bereits 2017 kommen sollte. Beim Saisonfinale 2015 wurde mit den Vorständen der Hersteller sehr intensiv über Kostenreduzierung, Effizienz und Produktverbesserung debattiert. "Es hat sich seither aber leider nicht viel bewegt", sagte Aufrecht. Nach der vergangenen Saison 2016 wurde Aufrecht ersetzt, seinem Nachfolger Gerhard Berger bescheinigt er einen "super Job". Aber: "Das Problem ist wie bei mir: Die Hersteller haben keine Kraft, sich zu einigen. Sie sehen nur ihren eigenen Vorteil. Mit dem Sport haben sie wenig am Hut."
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Er selbst wird nach dem DTM-Aus von Mercedes nach 2018 mit HWA eine neue Herausforderung suchen, Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff deutete bereits an, dass man das Formel-E-Projekt mit dem bewährten Partner in Angriff nehmen will. "Bei der Formel E muss man dabei sein. Mir liegt aber vor allem die Zukunft meiner Mitarbeiter am Herzen. Die HWA AG prüft und bereitet sich seriös darauf vor, dass wir uns da einbringen können", sagte Aufrecht.
Im Zuge der Gerüchte um sein DTM-Aus waren im vergangenen Winter auch Spekulationen aufgekommen, dass Aufrecht eine Konkurrenzserie zur DTM aufzieht, mit dem Class-One-Reglement, das in der DTM aufgrund des Turbomotors ja nicht zum Zuge kam. Die WTCC wurde dabei als mögliche Serie genannt, die so reformiert werden könnte. Aufrecht dementiert das zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht. "Über dieses Konzept zu sprechen, ist noch zu früh. Gut Ding will Weile haben."
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