Wittmann zu DTM 2018: «Für alle Neuland»

Von Andreas Reiners
DTM
Marco Wittmanns Dienstauto

Marco Wittmanns Dienstauto

Die DTM geht mit einigen Änderungen an den Autos in die neue Saison. Marco Wittmann erklärt die Neuerungen an der Aerodynamik und welche Auswirkungen sie in der neuen Saison haben werden.

Bei SAT.1 kommt die DTM langsam ins Rollen. Wenige Tage, nachdem das Team für ran racing bekanntgegeben wurde, war die Tourenwagenserie Bestandteil der Sendung MAXXsports. ran am Sonntag. Gast war Marco Wittmann, der einen Tag vor seiner theoretischen Führerscheinprüfung vorbeischaute. Die Prüfung am Montag bestand der BMW-Pilot fehlerlos, in der Live-Sendung bewies der Fürther, dass er bestens vorbereitet ist, indem er die von der Redaktion vorbereiteten Fragen ebenfalls fehlerfrei beantwortete.

In erster Linie ging es natürlich um die neue Saison, die sich ankündigt. Die ersten Testfahrten in Vallelunga sind absolviert. Die Tests gestalteten sich jedoch aufgrund von Regen und Schnee schwierig.

«Wir hatten null Grad, Schneefall und Regen. Also die Bedingungen waren sehr tricky», erinnerte sich Wittmann: «Trotzdem ist es ein mega Gefühl, wenn du zum ersten Mal im Auto sitzen darfst. Und wir haben zumindest die ersten Erfahrungen gesammelt.»

Wittmann erklärte in der Sendung auch die Änderungen für 2018: «Man hat versucht, in der Aerodynamik weniger Flügel an das Auto zu bringen. Wir hatten vor allem in den Radhauskästen extrem viel Flügelwerk, das der Fan sowieso nicht gesehen hat. Das wollte man reduzieren. Dadurch wird das Racing noch besser und das Feld kommt noch näher zusammen.»

Die Folge der Änderungen: «Die Rundenzeiten werden wohl etwas langsamer. Das Ziel ist, das Auto ein wenig mehr in eine Instabilität zu bringen. Heißt: Das Auto rutscht mehr, der Reifenabbau kann stärker sein. Dadurch ist der Fokus mehr auf den Fahrer gerichtet.»

Die Herausforderung für 2018: «Das richtige Setup, das Potenzial finden, was für viele Neuland ist.»

In einem Beitrag über Wittmann kam auch die Mercedes-Konkurrenz zu Wort. Die haben den Deutschen ganz oben auf der Rechnung, wenn es um den Titel geht. «Wenn man in die Kader der anderen schaut, muss Marco Wittmann von BMW ein Titelkandidat sein», sagte Mercedes-Teamchef Ulrich Fritz. Und Routinier Gary Paffett meinte: «Wenn man sich die vergangenen Jahre anschaut, war Wittmann der beständigste Fahrer.»

Und was sagt der Gelobte selbst? «Ich habe schon zwei Mal den Titel gewonnen, also ist es auch mein Ziel, in diesem Jahr daran anzuknüpfen. Von daher sehe ich mich schon weit vorne. Dennoch muss man über ein ganzes Jahr die Leistung abrufen. Ich versuche, meinen Job zu machen. Das Ziel ist, am Ende oben zu stehen. Auch wenn es durch die Neuerungen ein paar Fragezeichen gibt.»

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