DTM Nürburgring: Audi und Mercedes vorne

Von Andreas Reiners
DTM
Rene Rast

Rene Rast

Audi und Mercedes erwischen einen guten Start in das achte DTM-Rennwochenende auf dem Nürburgring. Die Bestzeit im zweiten Training sicherte sich Meister Rene Rast.

Audi und Mercedes bestimmen beim achten DTM-Rennwochenende auf dem Nürburgring das Tempo: Meister Rene Rast sicherte sich im zweiten freien Training in 1:22,086 Minuten die Bestzeit. Der Gesamtführende Paul di Resta ist weiterhin in bestechender Form, er sicherte sich vor seinem Teamkollegen Lucas Auer Platz zwei.

Hinter dem Trio wechselten sich beide Marken ab: Jamie Green wurde Vierter im Audi vor Daniel Juncadella (Mercedes), Mike Rockenfeller (Audi) und Gary Paffett im Mercedes. Rst auf Platz acht landete in Marco Wittmann der erste BMW-Pilot. Die Top Ten komplettierten Loic Duval im Audi und BMW-Mann Timo Glock.

Im Gegensatz zum regnerischen Freitag mit einer nassen Strecke schien am Samstagmorgen bei kühlen Temperaturen die Sonne. Die Teams spulten ihre Programme ohne Probleme ab, absolvierten Logruns und Quali-Simulationen. Zudem wurden fleißig Daten gesammelt, denn Reifenpartner Hankook hat für die Pneus Mindestkaltluftdrücke festgelegt. Bislang war das nur eine Empfehlung, nun eine Vorschrift. Wer dagegen verstößt, kann disqualifiziert werden.

Der Hintergrund: Einige Teams tasteten sich wie üblich an das Limit heran. Und gingen beim Luftdruck zu oft darüber hinaus. Zuletzt offenbar zu sehr. Damit wurde es zu einem Sicherheitsproblem. Auf dem Nürburgring wurde der Wert nun auf 1,3 bar festgelegt. Zuletzt soll der Wert um einiges darunter gelegen haben. Die neue Regel könnte das Feld durchaus durcheinander mischen.
Heiße Phase

Der Titelkampf geht mit den Saisonrennen 15 und 16 in die heiße Phase. In Führung liegt das Mercedes-Duo Paul di Resta (186 Punkte) und Gary Paffet (177). Beide stapeln aber noch tief, auch wenn der Vorsprung auf die Verfolger Edoardo Mortara (Mercedes/138) und Marco Wittmann (112/BMW) schon beachtlich ist.

So geht es weiter

Mit dem Start des Qualifyings (auf dem Nürburgring Samstag und Sonntag jeweils um 11.15 Uhr) beginnt auf ran.de der Livestream. Zwischen Qualifikation und Rennen könnt ihr noch einmal das vergangene Rennen in der Wiederholung sehen. Außerdem gibt es nach der Sendung noch die Pressekonferenz mit den besten drei Fahrern.

Die DTM-Übertragung in Sat.1 beginnt in der Eifel um 13 Uhr, die Rennen um 13.30 Uhr. Kommentator ist Eddie Mielke, ihm zur Seite steht diesmal Martin Tomczyk, der den etatmäßigen Experten Timo Scheider vertritt. Moderatoren sind Andrea Kaiser und Matthias Killing.

Qualifying und Rennen kann man auch auf dtm.com, in der DTM-App oder auf YouTube verfolgen, dort wird allerdings der Stream von Sat.1 gezeigt. Auch hier sind die Rennen ohne Werbung!

Österreich und Schweiz: Auch bei den Nachbarn wird die DTM gezeigt. In Österreich laufen die Rennen live auf ORF Sport+ und ORF eins. ORF Sport+ zeigt das Rennen am Samstag ab 15.45 Uhr zeitversetzt. Am Sonntag berichtet ORF eins ab 13.15 Uhr live.
MySports gibt es exklusiv im Schweizer Kabelnetz. Der Sender zeigt die DTM-Rennen mit englischem Originalkommentar. Verena Wriedt wird die Rennen aus der Boxengasse moderieren, Dave Richardson ist Kommentator. Der Sender «MySports HD» kann von Kabelnetzkunden in der Schweiz und Liechtenstein ohne Zusatzkosten empfangen werden.

Die Übertragungen in der Übersicht:

Samstag
11:15 Uhr: Qualifying Rennen 1 (Livestream ran.de, dtm.com und YouTube-Kanal DTM)
13:00 Uhr: Rennen 1 (Sat.1, Livestream ran.de, dtm.com und YouTube-Kanal DTM)
13.15 Uhr: Rennen 1 (MySports)
15.45 Uhr: Rennen 1 zeitversetzt (ORF Sport+)

Sonntag
08:30 Uhr: 3. Freies Training (Facebook Live ran.de, dtm.com und YouTube-Kanal DTM)
11:15 Uhr: Qualifying 2 (Livestream ran.de, dtm.com und YouTube-Kanal DTM)
13:00 Uhr: Rennen 2 (Sat.1, Livestream ran.de, dtm.com und YouTube-Kanal DTM)
13.15 Uhr: Rennen 1 (ORF eins und MySports)

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