Ekström rettet Audi-Ehre

Von André Zengler
Auf ihn ist Verlass: Mattias Ekström

Auf ihn ist Verlass: Mattias Ekström

Mercedes konnte nach den freien Trainings den Spies fast komplett umdrehen; nur der Schwede war nicht zu schlagen und holt sich die Pole.

Audi-Sportchef Dr. Ullrich konnte sich bei Mattias Ekström bedanken (was er über Funk auch tat). Denn er war der einzige Pilot der vier Ringe, der den totalen Triumph von Mercedes verhinderte und sicherte sich die Pole bei der DTM am Nürburgring. Der Schwede fuhr in Q4 die beste Zeit und startet morgen vor fünf Mercedes! Erst auch Rang sieben und acht folgen mit Miguel Molina und Timo Scheider die nächsten A4. Dr. Ullrich war deshalb auch nicht wirklich glücklich: «Mattias sind in Q3 und Q4 perfekte Runden gelungen. Aber ich hätte schon gerne noch einige Autos mehr da vorne gehabt!» Im Einzelzeitfahren von Q4 schlug Ekström Bruno Spengler, Jamie Green und Paul Di Resta.

Wie schnell das Klima in der DTM umschlagen kann, musste Markus Winkelhock in Q1 erfahren. In beiden freien Trainings ganz vorne mit dabei, dann im ersten Quali-Segment ausgeschieden. Auch Alexandré Prémat und Katherine Legge hatten nach Q1 schon Feierabend, dazu noch als Letzter CongFu Cheng im Mercedes.

Q2 brachte Enttäuschungen für die beiden Audi-Piloten Mike Rockenfeller und Martin Tomczyk, die beide in den freien Sessions den stärksten Eindruck machten, die Vorstellung aber nicht mehr wiederholen konnten. «Da war heute mehr drin, sehr enttäuschend!» sagte Rockenfeller dem Boxengassenreporter. Ebenfalls draussen: Olivier Jarvis, David Coulthard, Maro Engel und Susie Stoddart. Die positive Überraschung in Q2 war Miguel Molina, der auf Rang drei locker den Sprung unter die letzten acht schaffte. Schnellster war Bruno Spengler.

In Q3 gelang Mattias Ekström mit 1.23.311 min eine sensationelle Runde. Aber dahinter war von seinen Markengefährten keine Spur. Jamie Green, Paul di Resta und Bruno Spengler waren gleich dahinter, wobei letzterer Gary Paffett mit seiner letzten Runde noch verdrängte. Ralf Schumacher auf Rang sechs und dann erst die beiden Audi von Molina und Timo Scheider, der seine Zeit aus Q2 wegen Getriebeproblemen nicht wiederholen konnte. Ralf Schumacher war mit dem zweitbesten Quali-Ergebnis der Saison zufrieden: «Ich glaube, wir haben einen grossen Fortschritt gemacht!»

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