Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Tourenwagen
  4. /
  5. DTM
  6. /
  7. News
Werbung
Rast und der Hammer-Sieg: Das zeichnet ihn aus
René Rast beendete beimn zweiten Saisonrennen in Hockenheim eine irre Aufholjagd mit seinem ersten Saisonsieg. Rast liefert öfter so Dinger ab. Was zeichnet den 32-Jährigen aus?
DTM
Werbung
Werbung
Die Gedanken fangen schon mal an, abzuschweifen, wenn man als Rennfahrer seine Ruhe hat. Wenn man eine eigentlich beruhigende Führung managt, "nur" noch ins Ziel bringen muss. Dann fängt man an, in das Auto reinzuhören.
Werbung
Werbung
Vor allem dann, wenn man mit den neuen Turbo-Biestern mit 610 PS unterwegs ist. Die sind nämlich schwieriger zu bändigen als die Vorgänger. René Rast dachte am Sonntag auch an den Samstag, als er kurz vor dem Ende des Auftaktrennens in Hockenheim auf Platz zwei liegend mit einem technischen Problem liegenblieb. "Dann hört man verdächtige Geräusche, die man vorher noch nicht kannte. Die sind dann aber eine Runde später wieder weg", so Rast. Die Gedanken bleiben. Doch der 32-Jährige blieb ruhig. Er kann so etwas ausblenden. Es ist eine Eigenschaft, die ihn auszeichnet: Der Meister von 2017 bleibt stets gelassen, in jeder Situation. Er maximiert seine Möglichkeiten, ohne in Hektik oder Aktionismus zu verfallen. Seit seinem phänomenalen Einstieg mit dem Titelgewinn als Rookie überrascht er immer wieder aufs Neue.
Werbung
Werbung
Vorkommnisse wie am Samstag, als er Platz zwei beziehungsweise einen möglichen Sieg an die Technik verlor, kann er abhaken. Sitzt er nach dem Aus noch verzweifelt im Auto, richtet sich sein Blick bereits am Abend wieder nach vorne. Nach dem Motto: Ist ja eh nicht zu ändern. Ein bisschen Fatalismus kann als Rennfahrer nicht schaden.
Denn wo andere von Startplatz 16 aus am Sonntag vielleicht etwas mit der Brechstange versucht hätten, setzt Rast den Kopf ein. Das Herz nimmt er dann in die Hand, wenn es seiner Meinung nach auch etwas bringt.
Bereits beim Start wählte er die defensive Variante. Ohne die Handbremse können die Starts inzwischen schnell komplett in die Hose gehen. "Ich wusste, ich muss durch erste Runde kommen. Ein Rennen gewinnt man nicht in der ersten Runde. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert oder das Safety Car kommt, musst du reagieren können." Das Safety Car kam in der siebten Runde, der Call seines Teams ebenfalls. Rast dachte nicht groß nach, fuhr in die Box und erhielt frische Reifen, um seine Aufholjagd zu starten. Doch wie eng es war, verriet er im Anschluss. Zeit, um die neuen Pneus aufzuwärmen, hatte er nicht. Denn als er aus der Box kam, befand sich das Feld bereits in Kurve neun. "Ich dachte mir schon: Das wird ganz schön eng. Ich konnte mich auf der Start/Ziel gerade noch so einreihen."
Werbung
Werbung
Und dann begann er die Aufholjagd. Und in dem Getümmel des Indy-Restarts kam dann auch der Faktor Glück hinzu, den auch Rast nicht beeinflussen kann. "Ich habe das eine oder andere Mal extrem viel Seitwärtsbewegung gehabt, das Auto ist ausgebrochen. Da war überall Action, ich bin gerade so vorbeigerutscht und wurde nicht getroffen. Da war extrem viel Glück dabei." Er pflügte mit den frischen Reifen durch das Feld und in der 14. Runde übernahm er die Führung. Mit dem Vorteil, dass er zwar noch einmal an die Box musste, die Konkurrenz, die nicht gestoppt hatte, aber auch. Am Ende wurde er aber aus den Gedanken gerissen. Denn hinter ihm tauchte auf einmal Pietro Fittipaldi im WRT auf. Rast war komplett irritiert. "Ich wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht: Wer ist das, auf welcher Position ist der und was will der?" Fittipaldi wollte sich zurückrunden, aber durch das Funkverbot war Rast natürlich komplett ahnungslos. Rast: "Du bist im Auto komplett auf dich allein gestellt."
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • DTM
WM-StandVoller Stand
  1. Fahrer
  2. Teams
  3. Konstrukteure
202520242023
Pos
Fahrer
Punkte
1
Ayhancan Güven
192
2
Lucas Auer
188
3
Maro Engel
184
4
Thomas Preining
182
5
Marco Wittmann
170
6
René Rast
169
7
Jordan Pepper
164
8
Jack Aitken
162
9
Jules Gounon
142
10
Thierry Vermeulen
102
Mehr laden
EventsAlle DTM Events
  • Vergangen
    Hockenheim
    Hockenheimring, Germany
    03. - 05.10.2025
    Zum Event
  • Red Bull Ring
    Red Bull Ring, Österreich
    23. - 26.04.2026
    Zum Event
  • Zandvoort
    Circuit Zandvoort, Niederlande
    22. - 24.05.2026
    Zum Event
  1. Vergangen
    Hockenheim
    Hockenheimring, Germany
    03. - 05.10.2025
    Zum Event
  2. Red Bull Ring
    Red Bull Ring, Österreich
    23. - 26.04.2026
    Zum Event
  3. Zandvoort
    Circuit Zandvoort, Niederlande
    22. - 24.05.2026
    Zum Event
Tourenwagen NewsAlle News
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien