DTM

Green: Wollte so schnell wie möglich raus aus der DTM

Von Andreas Reiners - 19.07.2019 20:00

Eigentlich war die DTM für Jamie Green nur eine Durchgangsstation. 2019 ist nun aber bereits seine 15. Saison. Ein ganz großes Ziel hat der Brite noch.

Der Traum aller Nachwuchsrennfahrer ist die Formel 1. Die Spitze des Motorsports, der Gipfel. Klar ist allen aber auch, dass es längst nicht alle schaffen können, sondern nur ein Bruchteil.

Auch Jamie Green hat davon geträumt, der Brite war auch auf einem sehr guten Weg, gewann als Mercedes-Junior 2004 die Formel 3, und das gegen eine wirklich illustre Konkurrenz: Nico Rosberg wurde damals Vierter, Lewis Hamilton Fünfter, Robert Kubica Siebter und Adrian Sutil 17.

Der Unterschied liegt auf der Hand: Alle anderen schafften es in die Motorsport-Königsklasse. Green ging 2005 mit Mercedes in die DTM. Was für ihn eigentlich nur als Durchgangsstation gedacht war.

«Ich wollte so schnell wie möglich raus aus der DTM und rein in die Formel 1. Ich hatte die Formel-3-Meisterschaft gewonnen und fühlte mich gut genug für die Formel 1», sagte er im kicker.

Die Chance sollte aber nicht mehr kommen. Stattdessen gehört Green in seiner 15. Saison zum Inventar der DTM.

Green hatte lange daran zu knabbern. «Ich fühlte mich reif. Ich wollte weiter, aber im Rückblick betrachtet, gab es dazu keine Möglichkeit. Vielleicht hätte ich das schneller akzeptieren sollen», so der Brite.

Immerhin wurde ihm erst 2013 klar, dass er seine gesamte Karriere in der Tourenwagenserie verbringen würde. Damals wechselte er von Mercedes zu Audi.

Klar ist: Für einen DTM-Titel ist es nie zu spät. Green ist 37, und die Meisterschaft fehlt ihm noch. Vor allem mit Audi war er mehrmals nah dran, wurde 2015 Vize, 2016 und 2017 jeweils Dritter. «Das treibt mich ungeheuer an. Das will ich noch», sagte Green, auch wenn er weiß: «In der DTM erfolgreich zu sein über eine Periode von 15 Jahren, ist vielleicht härter, als einen einzigen Titel zu gewinnen.» 

Es dürfte 2019 schwierig werden: Er ist deutlicher besser als 2018, als er nach einem völlig verkorksten Jahr Letzter wurde. Aber als Neunter mit 45 Punkten muss viel für ihn laufen, damit er noch ein Wörtchen mitreden kann. Vor dem fünften Event in Assen führen seine Markenkollegen René Rast (127 Punkte) und Nico Müller (102).


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