Berger-Rückzieher: Ferrari F40 wieder unverkäuflich

Von Andreas Reiners
DTM
Gerhard Berger und sein F40

Gerhard Berger und sein F40

Eigentlich wollte Gerhard Berger seinen ikonischen Ferrari F40 loswerden und bot ihn über ein Auktonshaus an. Jetzt hat es sich der DTM-Chef aber wieder anders überlegt. Vorerst zumindest.

Ist er nun zu haben oder nicht? Auf der Webseite des Auktionshauses RM Sotheby’s ist der Ferrari F40 von DTM-Chef Gerhard Berger «still for sale». Wie Berger nun aber im Rahmen des DTM-Saisonfinales in Hockenheim verriet, steht das ikonische Auto nicht mehr zum Verkauf.

925.000 Pfund hatte das Auto eingebracht, also knapp eine Million Euro. Zu wenig für Bergers Geschmack? Wie der Österreicher erklärte, hat er es sich «wieder anders überlegt, ich verkaufe ihn nicht mehr».

Berger weiter: «Es war eine schwache Sekunde, in der ich mich habe breitschlagen lassen. Da dachte ich: Schau‘n mer mal. Er steht jetzt aber wieder in der Garage und steht gut dort. Momentan ist er wieder unverkäuflich.»

Das will aber nichts heißen, gibt er zu: «Das kann sich bei meiner Laune auch wieder ändern, vielleicht ist es übermorgen wieder ganz anders.» Augen offen halten heißt es also, wenn man sich die Ikone in die eigene Garage stellen möchte, noch dazu von einem früheren Ferrari-Fahrer.

Der F40 war der letzte Straßenrenner, der unter der Aufsicht von Enzo Ferrari zwischen 1987 und 1992 gebaut wurde. Schon damals musste man über 400.000 D-Mark berappen, um eines der begehrten, limitierten Stücke zu bekommen. Heute muss man in der Regel eine Million Euro auf den Tisch legen, denn das Auto ist immer noch heiß begehrt.

Der V8Turbo leistet 478 PS, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 321 km/h, der F40 beschleunigt in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Bergers Ferrari wurde 1990 gebaut und zunächst nach Singapur verkauft, dann nach Japan und landete danach bei seinem dritten Besitzer in Deutschland, der 2017 80.000 Euro investierte, um das Auto zu überholen.

Im Dezember 2019 erhielt der Sportwagen ein Zertifikat der Ferrari Classiche Abteilung, das ihm den Originalzustand der relevanten Teile wie Motor oder Chassis bestätigte. Auf dem Tacho stehen keine 30.000 Kilometer.


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