Es ist angerichtet: Die neue Rallye-WM-Saison beginnt
Die Saison 2026 der Rallye-Weltmeisterschaft wurde vor der atemberaubenden Kulisse des Hafens von Monte Carlo in Anwesenheit von Fürst Albert II. von Monaco eingeläutet.
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Die Fahrzeuge der Rallye-WM, die zum ersten Mal in ihren neuen Lackierungen für 2026 nebeneinander standen und ihre Fahrer wurden in Monaco in einer spektakulären und würdigen Präsentation vorgestellt. Der Abend zeigte zugleich eine Reihe von neuen Meilensteinen im internationalen Rallyesport auf.
Das erste Rally1-Team, das die Bühne betrat, war M-Sport Ford. Alle Augen waren dabeiauf den Neuling Jon Armstrong gerichtet, der nächste Woche zum ersten Mal bei der Rallye Monte Carlo antreten wird.
«Es ist definitiv ein Traum, der wahr geworden ist. Es wird eine große Herausforderung. Das war uns bewusst, als wir hierherkamen, und wir müssen einfach versuchen, es zu genießen ... hoffentlich lernen wir schnell», sagte der Zweitplatzierte der Rallye-Europameisterschaft 2025.
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Ebenfalls nächste Woche sein Debüt in einem Rally1-Auto geben wird Hayden Paddon, der jedoch kein Unbekannter in der Königsklasse ist. Der Neuseeländer kehrt 2025 für ein Teilzeitprogramm zu Hyundai Motorsport zurück – sein erster Auftritt in der Top-Klasse der Rallye-WM-Topklasse seit 2018.
«Beim Start der Rallye Monte Carlo dabei zu sein hatte ich mir noch vor kurzer Zeit nicht vorzustellen gewagt. Ich denke, dass es wahrscheinlich gut war, dass es Zeit gab über das Engagement im WM-Rallyesport nachzudenken», meinte der Kiwi, der in seiner Karriere bisher einen WM-Lauf gewinnen konnte. Nach der Hyundai-Mannschaft präsentierte sich die Toyota-Truppe, die im Vorjahr souverän die Fahrer- und Hersteller-Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Das Team wurde angeführt vom amtierenden Weltmeister Sebastien Ogier, der die Saison 2026 zum ersten Mal seit 2022 mit der Startnummer 1 beginnen wird.
«Ich denke, das Wichtigste ist, dass ich immer noch sehr aufgeregt bin, hier zur Rallye Monte Carlo zu kommen, um die Saison zu beginnen. Für mich ist es ein besonderer Ort für Rallyes», meinte der neunfache Weltmeister. Bei der Präsentation gehörte natürlich die Rückkehr von Lancia in die WM dazu. Der italienische Traditionshersteller wird in dieser Saison mit dem brandneuen Lancia Ypsilon HF Integrale in der WRC2 antreten. «Lancia ist eine ikonische Marke und für sie zu fahren ist ein wahr gewordener Traum», erläuterte Lancia-Pilot Yohan Rossel. Gleichfalls mit Rally2-Fahrzeugen wird Skoda im besonderen Jahr seines 125-jährigen Jubiläums in der Rallye-WM am Start sein. Der tschechische Hersteller wurde bei der Vorstellung besonders gewürdigt.
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Zum Abschluss des Abends überreichte Jona Siebel, CEO von WRC Promoter, zusammen mit dem Ehrenpräsidenten des Automobilclubs von Monaco Michel Boeri, dem Fürsten Albert II. von Monaco einen Helm, der von den Fahrern der neuen Saison signiert worden war. Die Rallye Monte Carlo beginnt offiziell am 22. Januar (Donnerstag) im Fürstentum. Von dort gelangt das Teilnehmerfeld des ersten WM-Laufs in die französischen Alpen um in die Nacht hinein gleich drei Etappen zu bewältigen.
Die Rallye kehrt am Samstagabend (24. Januar) für die Super-Sonderprüfung auf einem Teilabschnitts der Grand Prix-Kurses nach Monaco zurück. Am Sonntagnachmittag (25. Januar) wird nach der Wolf Power Stage in den Seealpen und dem Abschluss der Rallye in Monte Carlo auch der Sieger gekürt werden.
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