DTM: Die TOPS und FLOPS der Mercedes-Piloten

Von Andreas Reiners
DTM
Mercedes-Jubel auf dem Lausitzring

Mercedes-Jubel auf dem Lausitzring

Nach einer Saison gibt es immer zahlreiche TOPS- und FLOPS-Listen. Wir haben die Mercedes-Piloten nach ihrer persönlichen Liste gefragt.
Christian Vietoris:

TOP3: Zu den Top3 gehört sicherlich mein Endresultat als bestplatzierter Mercedes-Fahrer. Viel Spaß hat außerdem das letzte Rennen gemacht. Da hatte ich einige interessante Zweikämpfe. Als letztes würde ich mein Team nennen, das dieses Jahr einen ganz besonders guten Job gemacht hat.

FLOP 3: Zu den Flops gehört die Tatsache, dass wir leider gegen Mitte bis Ende der Saison den Anschluss verloren haben. Das war natürlich ärgerlich wenn man in Oschersleben noch voll im Titelkampf ist und auf einmal nur noch gerade so in den Punkten ist. Daran müssen wir alle für das nächste Jahr arbeiten, um konstant vorn dabei zu sein. Eines meiner persönlichen Flops ist auch, dass ich meine Serie, durchgehend in die Punkte zu fahren, nicht halten konnte. Bis zum Wochenende in Oschersleben hat das noch geklappt, aber dort riss die Serie leider. Ein weitere Wehrmutstropfen ist unsere Performance im Qualifying, mit der wir über die Saison gesehen nicht zufrieden sind.

Wunsch für 2014: Wenn möglich will ich meinen ersten Sieg holen und mit ein wenig Glück und konstant guten Ergebnissen um die Meisterschaft kämpfen.

Gary Paffett:

TOP 3: Einer der Top3 ist natürlich Mike Rockenfeller, der eine herausragende Saison gefahren ist. Das nächste wäre das DRS, das das Überholen erleichtert hat und somit die Rennen unterhaltsamer machte. Das letzte meiner Top3 war das gesamte Wochenende am Lausitzring – vor allem das Qualifying. Den Speed, den wir dort im Vergleich zu allen anderen hatten war unglaublich. Das war wirklich der größte Vorteil, den ich je in einem DTM-Qualifying hatte. Das war einfach super.

FLOP 3: Meine Flop3 waren definitiv die letzten zwei Runden auf dem Norisring. Das waren sicher eine der schlimmsten Momente in meiner DTM-Zeit. Zu meinen Flop3 gehört auch Bruno Spengler, der eine sehr enttäuschende Saison erlebte. Bei der Form, die er letztes Jahr hatte war es überraschend, dass er sein Können dieses Jahr nicht wieder zeigen konnte. Leider gehört zu meinen Flop3 auch die generelle Pace von Mercedes-Benz in der vergangenen Saison. Vor allem die zweite Saisonhälfte war enttäuschend für uns.

Wunsch für 2014: Ein Auto mit dem ich regelmäßig gewinnen kann. Wir hatten zwar den Sieg am Lausitzring und auch am Norisring waren wir gut unterwegs, aber sonst hatten wir vor allem in trockenen Bedingungen meist Probleme. Mein Weihnachtswunsch für 2014 ist ein Auto mit dem ich wieder um die Meisterschaft kämpfen kann.

Daniel Juncadella:

TOP 3: Dazu gehören ganz klar meine Rennen auf dem Lausitzring und dem Norisring. Beide Rennen waren super für mich. Dazu meine Qualifying-Pace an vier Wochenenden, an denen ich viermal in Q3 war. Und natürlich meine Leistung im letzten Rennen in Hockenheim im Regen, denn ich bin nie ein Regenspezialist gewesen. Diesmal war ich aber superschnell, das freut mich sehr.

FLOP 3: Unsere Teampace in den letzten Rennen. Außerdem natürlich meine Fehler auf dem Nürburgring mit Timo Glock und in Hockenheim beim Finale mit Mattias Ekström. Beide waren in etwa gleich und vermeidbar. Besonders ärgerlich war Hockenheim, denn man möchte immer mit einem Hoch in die Pause gehen. Die Chance auf ein tolles Resultat war da. Ich muss nach vorne schauen und daraus lernen.

Wunsch für 2014: Ein Rennen zu gewinnen. Mindestens aber ein Podestplatz.

Pascal Wehrlein:

TOP 3: Natürlich Hockenheim I, der Saisonstart. Und dabei sowohl das Qualifying und das Rennen. Das Qualifying auf dem Norisring war ebenfalls gut, da war ich Fünfter, nach dem Start sogar Dritter. Da lief es gut für mich, zumindest bis zum Boxenstopp. Das Rennen auf dem Nürburgring war ebenfalls gut, da bin ich ziemlich durchs Feld gefahren.

FLOP 3: Es waren viele Dinge, die nicht optimal gelaufen sind und wo ich viel mehr Punkte hätte einfahren können. Aber in der ersten Saison hätte ich sowieso keine Chancen auf den Titel gehabt, also sehe ich das nicht so eng. Für die nächsten Jahre haben wir gelernt, sind besser aufgestellt und setzen es dann auch um.

Wunsch für 2014: Auf das Podium und um Siege mitfahren.

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