DTM Training Ungarn: Mal wieder Miguel Molina (Audi)

Von Andreas Reiners
DTM
Bestzeit für Miguel Molina

Bestzeit für Miguel Molina

Miguel Molina hat auch in Ungarn ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Audi-Pilot fuhr im Freien Training vor dem dritten DTM-Saisonrennen mal wieder die Bestzeit.

Der Spanier benötigte am Samstagmittag auf dem Hungaroring 1:37,558 Minuten und verwies damit die BMW-Piloten Marco Wittmann (1:37,586 Minuten) und Timo Glock (1:37,863) auf die Plätze.

Hinter dem Trio reihte sich eine bunte Mischung aus BMW- und Audi-Boliden ein. Audi-Rookie Nico Müller blieb als Vierter in 1:37,972 Minuten noch unter der Schallmauer von 1:38 Minuten. Dahinter: Augusto Farfus (BMW), Titelverteidiger Mike Rockenfeller (Audi), BMW-Mann Bruno Spengler sowie ein Audi-Trio um Jamie Green, Edoardo Mortara und Adrien Tambay.

Molina hatte bereits in Hockenheim und Oschersleben die Bestzeit im Training gefahren, in Oschersleben hatte er sich mit einer Fabelrunde sogar die Pole Position gesichert. Nach zwei peinlichen Audi-Fehlern, einer vergessenen Kamera-Attrappe und einem nicht regelkonformen Heckflügel, musste Molina in beiden Rennen jedoch vom letzten Platz aus ins Rennen gehen.

«Eine Hausnummer gesetzt»

«Wie schon an den vorangegangenen beiden Rennwochenenden haben wir auch hier im Freien Training das Beste aus unserem Auto herausgekitzelt. Jetzt gilt es, das Ganze im Qualifying umzusetzen. Wir haben auf jeden Fall schon einmal eine Hausnummer gesetzt – und das ist eine gute Motivation für nachher», sagte Molina

Mercedes hatte trotz des Sensationssieges in Oschersleben angekündigt, dass der Rückstand unter trockenen Bedingungen immer noch vorhanden sei. Und das zeigte sich dann auch im Freien Training. Nachdem alle sieben Piloten der Stuttgarter der Konkurrenz lange Zeit deutlich hinterherfuhren, sah das Zeitentableau am Ende zumindest ein wenig freundlicher aus, was den Abstand zur BMW und Audi betraf.

Robert Wickens hatte als bester Mercedes-Mann auf Rang 15 knapp eine Sekunde Rückstand auf Molina. Gary Paffett führte das Mercedes-Sextett auf den hinteren Plätzen als 18. an. Der Brite war nach einer halben Stunde mit unübersehbaren technischen Problemen an die Box geschlichen. Wenig später waren diese aber offenbar wieder behoben, der Brite konnte noch einige Runden drehen.

Youngster Pascal Wehrlein, der trotz des Unfalls im Rahmen des Trainingslagers der deutschen Nationalmannschaft am Dienstag (wir berichteten) nach Budapest reiste, belegte den 19. Platz. Oschersleben-Sieger Christian Vietoris wurde mit über zwei Sekunden Abstand zur Spitze 23. und Letzter.

In der 90-minütigen Session probierten die Piloten natürlich auch das Limit aus und gingen in den Kurven vier und elf oftmals darüber hinaus. Sollten sie die Strecke auch im Qualifying mit allen vier Rädern verlassen, würde die jeweilige Rundenzeit gestrichen. Das Qualifying startet heute ab 18.10 Uhr, die ARD ist ab 18 Uhr live dabei. Das Rennen geht am Sonntag wie gehabt ab 13.30 Uhr über die Bühne.

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