Die neue Fahrergewerkschaft DTMDA hat ihre Arbeit offiziell Anfang August aufgenommen. Und seitdem auch einige, kleinere Dinge angeschoben. Die größte Arbeit kommt aber erst noch.
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Denn im Winter wollen die Verantwortlichen die Tourenwagen-Serie komplett überdenken und entschlacken. Einfacher machen. Vor allem für den Zuschauer, um dessen Gunst die DTM seit Jahren hart kämpfen muss.
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Die DTMDA will bei den Diskussionen einen wichtigen Beitrag leisten. Einen aus der Sicht der Fahrer. "Wir wollen zusammen mit den Herstellern versuchen, die Show zu verbessern und auch für den Fan, der am Ende vor dem Fernseher sitzt, und die Regeln verstehen muss. Leider kämpft gerade die Motorsportwelt generell mit dem Zuschauerschwund. Das siehst Du auch in der Formel 1. Und da muss man sich logische Gedanken machen und logische Schritte gehen, um das zu verbessern", sagte Timo Glock, Fahrersprecher bei BMW. Im Grunde sei das Ganze sehr einfach. "Am Ende fahren wir alle im Kreis und der, der am Ende vorne ist, der hat das Rennen gewonnen. Und so einfach muss das sein. Man muss das halt jetzt nur dem Zuschauer rüber bringen", so Glock.
Dafür setzen sich die Piloten der DTMDA an jedem Rennwochenende an einen Tisch. Gemeinsam mit ihrem Sprecher, Ex-DTM-Pilot Manuel Reuter, aber ohne Audi-Fahrer Mattias Ekström, der als einziger Pilot nicht in der Gewerkschaft ist.
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Die Fahrer sind sich einig: "Es geht darum, alles ein bisschen zu vereinfachen. Es geht darum mehr Show zu bieten, mehr Rennen, mehr Fahrzeit. Wir müssen das Thema mit den Strafen einfacher gestalten, um nicht je nach Rennen mal mehr, mal weniger bestraft zu werden. Das ist halt nicht machbar, dass der eine eine Durchfahrtsstrafe bekommt, der andere wieder keine", so Glock.
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Das alles müsse klarer strukturiert werden. Glock spricht wie einige andere Fahrerkollegen, beispielsweise Mercedes-Fahrersprecher Gary Paffett oder Audi-Fahrersprecher Timo Scheider, die Probleme seit Monaten schonungslos an. "Ich war schon immer derjenige, der seine Meinung sagt. Ich verstecke mich da nicht. Ich glaube, das macht wenig Sinn. Und wenn die Fahrer ihre Meinung nicht mehr sagen dürfen, dann machen wir – glaube ich – richtig was falsch", so der 32-Jährige.
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