DTM in Moskau: BMW als Spitzenreiter nach Russland

Von Otto Zuber
DTM
Marco Wittmann

Marco Wittmann

Zum vierten Mal gastiert die DTM am Wochenende auf dem Moscow Raceway. BMW nimmt die Herausforderung auf Platz eins in allen drei DTM-Wertungen in Angriff.

Marco Wittmann führt nach zehn von 18 Rennen die Fahrerwertung mit 105 Zählern an. Das BMW Team RMG, für das Wittmann und Timo Glock antreten, übernahm in Zandvoort die Spitzenposition in der Teamwertung. Bei den Herstellern belegt BMW mit knappem Vorsprung ebenfalls den ersten Platz.

Die BMW Piloten haben gute Erinnerungen an den „Moscow Raceway“. Bei der Premiere 2013 stand Augusto Farfus als Dritter auf dem Podium. 2014 feierte Maxime Martin dort seinen ersten Sieg in der DTM überhaupt. Im vergangenen Jahr fuhr Bruno Spengler mit den Plätzen zwei und drei in beiden Läufen auf das Podium.

Wittmann startete das Samstagsrennen von der Poleposition und wurde im Rennen Zweiter. Insgesamt konnte nach den vier bisher absolvierten Rennen in Moskau sechsmal ein BMW Fahrer auf dem Treppchen jubeln.

Stimmen vor dem sechsten Rennwochenende

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): Die Sommerpause hat der gesamten Mannschaft gut getan und geholfen, die Batterien für die zweite Saisonhälfte wieder voll aufzuladen. Jetzt gehen wir die verbleibenden acht Rennen mit dem Ziel an, unsere viel versprechenden Positionen in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung zu verteidigen. Das wird zweifelsohne eine große Herausforderung. Bisher haben unsere Fahrer und Teams einfach nahezu fehlerlos gearbeitet. Deshalb stehen wir jetzt dort, wo wir stehen. Diese maximale Konzentration wollen wir nach Möglichkeit halten. Die Reise nach Moskau ist immer etwas Besonderes. Auf dieser Strecke haben wir bisher jedes Mal recht gut ausgesehen. Ein Sieg, zwei Polepositions und sechs Podestplätze in bisher vier Rennen auf dem ‚Moscow Raceway’ sind eine sehr gute Bilanz. Diese möchten wir am kommenden Wochenende ausbauen.

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): Natürlich freue ich mich, dass wir kurz nach Halbzeit der Saison in der Teamwertung und mit Marco Wittmann in der Fahrerwertung an der Spitze liegen. Wir haben bisher einen guten Job gemacht, wissen allerdings genau, dass der Rest der Saison umso anstrengender wird. In Moskau sind wir wieder gefordert, das Optimum aus unserem Paket herauszuholen und möglichst viele Punkte mitzunehmen. Wir konzentrieren uns immer nur auf den nächsten Schritt.

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK): Wir konnten in dieser Saison unsere hohen Ansprüche an uns selbst aus verschiedenen Gründen noch nicht erfüllen. Als Team haben wir hart daran gearbeitet, uns in allen Bereichen zu verbessern. Das gilt vor allem für unserer Schwachstelle, das Qualifying. Obwohl sich diese harte Arbeit der Mechaniker, Ingenieure und Fahrer in Zandvoort noch nicht in den Ergebnissen niedergeschlagen hat, hat uns vor allem unsere gute Pace in den Rennen Mut gemacht. Nun hoffen wir, in Moskau auch im Qualifying alles auf den Punkt hinzubekommen und die guten Resultate aus dem Vorjahr wiederholen zu können.

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): Der ‚Moscow Raceway’ ist eine Strecke, auf der BMW immer gute Ergebnisse erzielt hat. Maxime Martin und Tom Blomqvist konnten im vergangenen Jahr in die Punkteränge fahren. Maxime hat in Moskau sogar schon gewonnen. Nun hoffen wir, dort in diesem Jahr gemeinsam erfolgreich unterwegs zu sein.

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): Nach einer für uns nicht gerade einfachen ersten Saisonhälfte haben wir die Sommerpause genutzt, die Akkus wieder zu füllen und uns auf das DTM-Wochenende in Moskau vorzubereiten. Die Rennen in Russland läuten die zweite Saisonhälfte in der DTM ein. Der ‚Moscow Raceway’ ist ein moderner Kurs und bei den Fahrern sehr beliebt. Er bietet mit einer langen Geraden sowie schnellen und langsamen Kurven einen guten Mix. Wir freuen uns auf die Rennen in Russland und werden unser Bestes geben, um dort gute Ergebnisse zu erzielen.

Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG): Auf dem ‚Moscow Raceway’ hatte ich im vergangenen Jahr ein sehr gutes Samstagsrennen. Leider hat es damals aufgrund eines Reifenproblems nicht ganz zum Sieg gereicht, aber meine Pace war sehr gut. Entsprechend zuversichtlich gehe ich die beiden Läufe in diesem Jahr an. Ich würde dort gerne meinen zweiten Saisonsieg feiern und mit Blick auf die Fahrerwertung natürlich so viele Punkte mitnehmen wie möglich.

Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG): Die Sommerpause war lang, und ich hatte Gelegenheit, ein wenig Urlaub zu machen. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, dass es auf der Rennstrecke weitergeht. Der Kurs in Russland macht sehr viel Spaß, und BMW hat dort in den vergangenen Jahren eigentlich immer gut abgeschnitten. Ich bin sehr gespannt, wie es diesmal laufen wird.

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team MTEK): Ich habe an das vergangene Jahr in Moskau sehr gute Erinnerungen. Das war das beste Rennwochenende der Saison für mich, denn ich konnte in beiden Rennen aufs Podium fahren. Hoffentlich haben wir weniger Pech als in Zandvoort. Es ist wichtig, dass wir uns fokussieren, um das Auto für das Qualifying zu verbessern, denn unsere Pace im Rennen ist recht gut.

Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team MTEK): Wir haben die vergangenen Wochen genutzt, um durchzuatmen und viele Analysen zu betreiben. Ich hoffe, dass wir das in Moskau umsetzen und vor allem im Qualifying eine bessere Leistung zeigen können. Den ‚Moscow Raceway’ mag ich, und ich stand dort 2013 auch schon einmal auf dem Podium.

Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM): Das wird ein sehr interessantes Wochenende. Die Rennen sind in diesem Jahr alle sehr eng, und ich gehe davon aus, dass das in Moskau nicht anders sein wird. Ich bin dort 2015 bei meinem Debüt ganz gut zurechtgekommen und konnte in die Punkteränge fahren. Das sollte auch diesmal wieder das Ziel sein.

Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM): Ich habe an Moskau natürlich sehr gute Erinnerungen, schließlich konnte ich dort 2014 meinen ersten Sieg in der DTM feiern. 2015 hatte ich dann ein gutes und ein schlechtes Rennen. Ich denke, dass wir in diesem Jahr wieder ein Paket haben, mit dem wir in Russland starke Leistungen zeigen können.

António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer): Ich mag den ‚Moscow Raceway’ sehr gerne und habe dort in anderen Rennserien auch schon Siege errungen. Natürlich möchte ich nun auch in der DTM auf diesem Kurs erfolgreich sein. Dafür werde ich gemeinsam mit meinem Team alles tun.

Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer): Moskau ist immer eine Reise wert. Die Fans dort begeistern sich für die DTM, und auch die Strecke selbst ist sehr interessant. Auch wenn wir jetzt schon zum vierten Mal dorthin reisen, freue ich mich nach wie vor, in Russland neue Erfahrungen zu sammeln.

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