DTM-Titel: Auf wen würde Pascal Wehrlein wetten?

Von Andreas Reiners
DTM
Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein

Die DTM fährt in dieser Saison ohne ihren Titelverteidiger. Ein ständiger Beobachter der Tourenwagenserie ist Pascal Wehrlein trotzdem.

Wehrlein hatte die Formel 1 immer im Visier, und deshalb griff er natürlich auch zu, als sich ihm im Winter die Chance bei Manor bot. Auch wenn er seinen Titel in der DTM gerne verteidigt hätte. Somit ist die Tourenwagenserie in dieser Saison ohne den Titelverteidiger unterwegs.

Wehrlein ist aber weiterhin ständiger Beobachter der DTM, beim Saisonauftakt stattete er der Serie auch einen Besuch ab. Und natürlich drückt er seinen ehemaligen Mercedes-Teamkollegen die Daumen. Der bisherige Verlauf der Saison hat ihn aus Mercedes-Sicht sogar ein wenig überrascht. Positiv.

«Aus ihrer Sicht ist die Saison bislang sehr gut verlaufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da das Team zu Beginn ja nicht genau wusste, wo es mit dem neuen Auto stehen würde. Aber Mercedes war gerade auf Strecken, auf denen man es aus den letzten paar Jahren nicht unbedingt hätte erwarten können, sehr konkurrenzfähig und konnte dort das Beste herausholen», sagte Wehrlein.

Der 21-Jährige weiß aus eigener Erfahrung aber auch, wie eng es in der DTM zugeht, doch nach sechs von neun Rennwochenende haben sich mehrere Titelkandidaten herausgebildet. Mit wem er rechnet, ist nicht wirklich eine Überraschung.

«Im Titelkampf rechne ich mit einem Duell zwischen BMW und Mercedes. Meine beiden Favoriten sind Marco Wittmann und Robert Wickens. Ihnen traue ich im Moment am meisten zu, die Meisterschaft in dieser Saison zu gewinnen», so Wehrlein. BMW-Pilot Wittmann führt die Wertung sechs Rennen vor Saisonende mit 130 Punkten an, gefolgt von Wickens mit 118.

Mit Jamie Green (104 Punkte) und Edoardo Mortara (100) liegen auch zwei Audi-Fahrer auf Tuchfühlung zur Spitze. Komplett abschreiben will Wehrlein aber nicht. Dabei kann er sich einen kleinen Seitenhieb nkcht verkneifen. «Bei den letzten Rennen konnte man aber erkennen, dass sich jeder Hersteller auf ein bis zwei Fahrer konzentriert. Auch bei Herstellern, die sich im vergangenen Jahr lautstark beschwert haben, sehe ich in dieser Saison, dass sie extrem auf Strategie setzen», sagte Wehrlein.

Mercedes wurde 2015 kritisiert, dass man sich sehr früh auf Wehrlein als zu unterstützenden Titelkandidaten festgelegt hatte. Audi holte zwar die meisten Siege und war auch mit sechs Rennsiegern in der Breite stark, stand aber am Ende ohne Titel da.

In Moskau überraschten die Ingolstädter jüngst im ersten Rennen, als Green und Mortara zunächst an ihren Teamkollegen vorbeifahren konnten, anschließend aber auch Mortara dem Briten Platz machen musste. «Deshalb möchte ich unter den ersten fünf bis sechs Fahrern in der Gesamtwertung noch keinen im Titelrennen abschreiben», sagte Wehrlein.

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