Ufa: Luca Bauer fühlt sich ums EM-Podium betrogen

Von Manuel Wüst
Eisspeedway-EM
Luca Bauer

Luca Bauer

Der erste Tag der Eisspeedway-Europameisterschaft in Ufa ist gefahren, zur Halbzeit ist Luca Bauer als bester Deutscher in den Top-4 zu finden. Das Finale zog heftige Diskussionen nach sich.

Zeitgleich mit dem Grand Prix in Shadrinsk findet in Ufa, 1300 Kilometer östlich von Moskau, an diesem Wochenende die Eisspeedway-EM statt. Mit Luca Bauer und Markus Jell konnten sich zwei Deutsche einen Platz im vorderen Bereich des Feldes erkämpfen, Bauer junior hätte sogar auf dem Podest stehen müssen.

Erwartungsgemäß holten die Russen in den Vorläufen die meisten Punkte. Allen voran Sergey Makarov, der mit fünf Siegen die maximale Punktzahl einfahren konnte. Zu dem russischen Trio gesellte sich im Finale Luca Bauer, der mit dem Selbstvertrauen seines Sieges in Weißenbach und Papa Günther als Mechaniker im Gepäck nach Ufa gereist war.

Im Finale lieferten sich die drei Russen einen Fight um die vorderen Plätze, in den Luca Bauer nicht eingreifen konnte. Was die Russen im Finale dann jedoch auch schafften, war die äußere Bahnbegrenzung zu beschädigen, was gemäß Regelwerk mit einem Ausschluss bestraft wird. Dass eine Disqualifikation ausblieb und Luca Bauer Vierter blieb, brachte Günther Bauer natürlich auf die Palme, doch das Ergebnis blieb trotz Protesten bestehen. Solyannikov siegte auf dem Zielstrich vor Makarov, Chichkov und Bauer.

Im B-Finale hatte der Niederländer Jasper Iwema die Nase vorne. Er verwies Markus Jell auf den zweiten Rang, was Gesamtrang 6 nach Tag 1 bedeutet. Der Bayer hatte sieben Punkte in den Vorläufen geholt. Sebastian Gegenbauer kam mit zwei Punkten nur ins D-Finale und wurde dort Letzter.

Ergebnisse Eisspeedway-EM, 1. Tag, Ufa/RUS:

1. Dmitry Solyannikov (RUS), 13 Punkte + 1. Platz A-Finale
2. Sergej Makarov (RUS), 15 + 2. Platz A-Finale
3. Ivan Chichkov (RUS), 13 + 3. Platz A-Finale
4. Luca Bauer (D), 12 + 4. Platz A-Finale

5. Jasper Iwema (NL), 12 + 1. Platz B-Finale
6. Markus Jell (D), 7 + 2. Platz B-Finale
7. Albin Lindblom (S), 8 + 3. Platz B-Finale
8. Josef Kreuzberger (A), 8 + 4. Platz B-Finale

9. Andrej Divis (CZ), 7 + 1. Platz C-Finale
10. Lukas Volejnik (CZ), 5 + 2. Platz C-Finale
11. Jonas Andersson (S), 6 + 3. Platz C-Finale
12. Tomi Tani (FIN), 6 + 4. Platz C-Finale

13. Jan Klauz (CZ), 2 + 1. Platz D-Finale
14. Jani Pekka Koivula (FIN), 0 + 2. Platz D- Finale
15. Jussi Nyronen (FIN), 2 + 3. Platz D-Finale
16. Sebastian Gegenbauer (D), 2 + 4. Platz D-Finale

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