Berlin-GP: Tobias Busch hofft auf die Wildcard

Von Thorsten Horn
Eisspeedway-GP
Tobias Busch

Tobias Busch

Fünf der 15 Fahrer für den Eisspeedway-Grand-Prix 2019 kommen aus Deutschland und Österreich. Für den WM-Auftakt in unseren Breitengraden am 2./3. März in Berlin dürfen wir uns auf einen sechsten Piloten freuen.

Aus den beiden Qualifikationsrunden in Örnsköldsvik und Kauhajoki kamen jeweils die Top-6 in den Grand Prix. Das gelang überraschend dem Österreicher Charly Ebner sowie den beiden Deutschen Max Niedermaier und Hans Weber.

«Die Quali ist gut verlaufen, womit ich natürlich sehr zufrieden bin», resümierte Niedermaier. «Ich habe die Punkte eingefahren, die ich einfahren musste. Das war das Hauptziel. Für die Grands Prix ist es im Moment noch schwer, ein Ziel zu formulieren, denn ich bin mit meiner Leistung noch nicht ganz dort, wo ich in den letzten Jahren war. Ein bisschen was geht da bestimmt noch. Ich will mich im Grand Prix so gut es geht verkaufen und freue mich schon darauf. Übernächste Woche brechen wir zum ersten Rennen in Richtung Almaty auf.»

Zu den zwölf Piloten aus den Qualirunden kommen Weltmeister Dmitry Koltakov, der gesetzt ist, sowie Franz Zorn und Stefan Pletschacher, die vom Motorrad-Weltverband FIM eine Dauer-Wildcard erhielten.

Bei jedem der fünf Grands Prix sehen wir zudem eine Veranstalter-Wildcard. Nach den Rennen in Kasachstan und Russland ist am ersten März-Wochenende im Berliner Horst-Dohm-Eisstadion im Bezirk Wilmersdorf der erste Grand Prix in Mitteleuropa.

Für diese Rennen macht sich Tobias Busch berechtigte Hoffnungen auf die Wildcard. Der 30-Jährige von der Eisspeedwayunion Berlin verpasste als Neunter in Kauhajoki den Sprung ins permanente WM-Feld.

«Ich hatte nicht viel Möglichkeiten zu trainieren, dafür lief es ganz gut», meinte Busch. «Zum Schluss hat mir ein bisschen die Kondition gefehlt, daran muss ich für die Zukunft arbeiten. Jetzt heißt es, die DM in Berlin am Donnerstag vor dem Grand Prix zu fahren und mich bis dahin parallel auf die Sommer-Saison vorzubereiten, Termine mit Sponsoren zu machen und Kondition aufzubauen, damit ich so fit wie möglich starten kann. Im Eisspeedway werde ich nächstes Jahr aufs Neue angreifen.»

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