Bolliger Switzerland: Ersatz für Roman Stamm gefunden

Von Helmut Ohner
Endurance-WM
Danny Buchan

Danny Buchan

Wegen eines dreifachen Bruches der rechten Mittelhand, den er sich im Training zum Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben zugezogen hatte, muss Roman Stamm in Suzuka (Japan) durch Danny Buchan ersetzt werden.

Weil sich Roman Stamm bei einem Sturz im freien Training für das Acht-Stunden-Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben Brüche in der rechten Hand zugezogen hatte, war das Bolliger Team Switzerland gezwungen für das Finale der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2018/2019 in Suzuka einen gleichwertigen Ersatz zu finden.

Jetzt vermeldete die Mannschaft aus Ruppoldsried, dass man bei der Suche erfolgreich war. «Durch seine hervorragenden Leistungen in der Britischen Superbike-Meisterschaft fiel unsere Wahl auf Danny Buchan, der aktuell an der fünften Stelle der BSB liegt. Mit entscheidend war auch, dass er eine Kawasaki mit K-Tech-Federelementen fährt und auf Pirelli vertraut», begründete Kevin Bolliger die Entscheidung zugunsten des 26-jährigen Briten.

Buchan wird in Suzuka neben dem Schweizer Sébastien Suchet, dessen Sturzverletzungen vom Rennen auf dem Slovakia Ring ausgeheilt sind, und dem Niederländer Nigel Walraven für Bolliger fahren. «Wir möchten uns bei unserem Freund Nick Morgan von MSS Performance und beim Teambesitzer des FS-3 Kawasaki Superbike Teams Nigel Snook bedanken, dass er Danny für diese prestigeträchtige Veranstaltung freigegeben hat.»

«Das Acht-Stunden-Rennen in Suzuka steht schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Es ist ein so prestigeträchtiges Rennen, dass jeder Rennfahrer einmal dort gefahren haben will. Es war also keine schwere Entscheidung, dem Bolliger Team Switzerland zuzusagen. Aus meiner Sicht ist es positiv, dass ich in Japan eine Kawasaki ZX-10R mit K-Tech-Fahrwerk und Pirelli-Reifen fahren werde, auch wenn beide Motorräder nicht vergleichbar sind», so Buchan.

«Für mich ist nicht nur die Strecke in Suzuka Neuland, ich habe auch noch nie ein Langstrecken-Rennen bestritten. Ich mache mir keine Illusionen. Es wird nicht nur mental, sondern wegen der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit auch körperlich sehr anstrengend werden. Ich werde versuchen, die Veranstaltung und meine einstündigen Stints zu genießen.»

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