GMT94 Yamaha: Platz 2 beim Bol d’Or reichte nicht

Von Helmut Ohner
Endurance-WM
GMT94 zelebriert den zweiten Rang beim Bol d’Or und den Vize-WM-Titel

GMT94 zelebriert den zweiten Rang beim Bol d’Or und den Vize-WM-Titel

Mit 23 Zählern Rückstand reiste GMT94 Yamaha zum letzten Rennen der Endurance-WM nach Le Castellet, doch statt der erfolgreichen Titelverteidigung gab es bereits in der ersten Runde den entscheidenden Rückschlag.

Bei der 79. Auflage des Bol d’Or auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet hatte GMT94 Yamaha durchaus noch Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Bei 60 Punkten, die zum Saisonabschluss noch zu vergeben waren, erschien der Rückstand von 23 Zählern auf den 13-fachen Titelträger Suzuki Endurance durchaus aufholbar.

Vom dritten Startplatz fiel David Checa in der ersten Runde weit zurück. Beim Versuch den verlorenen Boden so rasch wie möglich wieder aufzuholen stürzte der Spanier noch in der Startrunde an elfter Stelle. Beim harten Einschlag in die Leitplanke wurde die Yamaha YZF-R1 in der zum 60-Jahr-Jubiläum gelb-schwarzen Lackierung übel zugerichtet. Es dauerte fünf Runden bis man das Rennen wieder aufnehmen konnte.

In einer dramatischen Aufholjagd überholten Checa, Kenny Foray und der auch in der IDM Superstock engagierte Mathieu Gines Team um Team. Im Ziel hatte der Titelverteidiger unglaubliche drei Runden auf die siegreiche Mannschaft aufgeholt, doch der zweite Platz reichte nicht, um sich den Titel erneut zu sichern, weil Konkurrent Suzuki Endurance als Dritter die Zielflagge sah.

«Was soll ich sagen? Der Sturz ist natürlich ärgerlich, hat aber letztendlich nichts am Ausgang der Weltmeisterschaft geändert. Auch wenn wir gewonnen hätten, wären wir jetzt auch nur Zweiter in der WM-Tabelle», erklärte Unglücksrabe David Checa. «Das Drama nahm seinen Ausgang, weil sich das Motorrad schlecht starten lässt. Ich habe innen eine Streckenbegrenzung touchiert und bin abgeflogen.»

«Natürlich habe ich gemischte Gefühle bezüglich des Ergebnisses», ließ Teamchef Christophe Guyot wissen. «Nach dem unglücklichen Beginn hatten wir keinerlei Probleme mit unserem Motorrad. Wir haben während des Rennens drei Runden auf den Gewinner aufgeholt. Dies zeigt, das Potential der neuen Yamaha YZF-R1 und auch dass ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre.»

«Wir haben dieses Wochenende alles gegeben und wir können stolz sein, was wir erreicht haben. Es ist toll, dass wir mit diesem Ergebnis beim Bol d’Or für Yamaha zum zweiten Mal in Folge den Konstrukteurstitel sicherstellen konnten. Ich möchte mich bei meinen Fahrern für ihren Einsatz und dem gesamten Team, die eine hervorragende Arbeit abgeliefert haben, bedanken.»

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