Graham Jarvis (Husqvarna) triumphiert am Erzberg

Von Red Bull - Marlene Krug
Enduro
Graham Jarvis feierte am Sonntag seinen fünften Erzbergrodeo-Sieg

Graham Jarvis feierte am Sonntag seinen fünften Erzbergrodeo-Sieg

Husqvarna-Pilot Graham Jarvis gewann am Sonntag bereits zum fünften Mal das Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble. Manuel Lettenbichler (KTM) landete auf dem zweiten Platz vor Mario Roman (Sherco).

Ein Wasserstart gefolgt von einer Haarnadelkurve, schon der Start des berüchtigsten aller Hard Enduro-Races, dem Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble, forderte seinen Tribut! Denn der erste Schotteranstieg, nach dem momentan eher einem See gleichenden, Start-Plateau war für die je 50 Fahrer umfassenden Startreihen eher knapp bemessen. Es Hier sahen die ersten Fahrer bereits das vorzeitiges Aus vor Augen.

Wenn jemand «tougher than iron» und «harder than steel» ist, dann auf jeden Fall der schnelle Brite Graham Jarvis. Zum vierten Mal schaffte er das Unmögliche und fuhr das absolute Highlight des Erzbergrodeos, den Red Bull Hare Scramble, in einer Zeit, die niemand für möglich gehalten hätte! Angetrieben vom Vorsprung der beiden Young Guns Manuel Lettenbichler und Jonny Walker fuhr der siegverwöhnte Jarvis in gewohnt technisch einwandfreier Manier zum Sieg!

Zur Sache ging es beim berüchtigten Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble gleich von Anfang an. Vor allem die ersten zwei Anstiege aus dem Kessel forderten ihren Tribut. Viele Fahrer hatten hier Probleme und das berüchtigte «Vorzeitige Aus» schon vor den Augen. Der aus der Hard-Enduro-Pension zurückgekehrte und 5-malige Erzberggewinner Taddy Blazusiak meisterte diese Passage am besten und setzte sich vor dem hochkarätigen Starterfeld vor Jonny Walker, Billy Bolt und Manuel Lettenbichler in Führung. Ab Checkpoint Spotlight musste er wegen eines Sturzes jedoch die Führung an Manuel Lettenbichler abgeben. Dicht gefolgt von Billy Bolt ließ er sich diese bis bis zur Sektion Killing Leap nicht nehmen. Die zwei Briten Walker und Jarvis holten auf!

Komplett neu gemischt wurden die Karten in der «Grünen Hölle». Der bis hierher Führende Manuel Lettenbichler strauchelte beim ersten Versuch die schwierige Sektion zu bewältigen. Die helfende Hand kam in Form seines Verfolgers Billy Bolt. Mit vereinten Kräften schafften sie es, Manuel Lettenbichlers Bike bis nach oben zu bringen. In der Zwischenzeit erreichte aber das Briten-Duo Jarvis und Walker die Hölle und durchfuhren diese im «First Attempt»! Manuel Lettenbichler zeigte aber in der Grünen Hölle Sportsgeist und half auch Billy Bolt und seiner Husqvarna aus der Schlüsselstelle.

Ab hier gab es für den nunmehr Führenden Graham Jarvis kein Halten mehr. Er durchfuhr die verbleibenden drei Stages ohne mit der Wimper zu zucken und schaffte es, mit einer Bombenzeit von zwei Stunden, fünf Minuten und neunundvierzig Sekunden ins Ziel. Platz zwei ging an den 3-fachen Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble Gewinner Jonny Walker. Er erreichte das Ziel nur einundvierzig Sekunden später. Platz drei geht an den jungen Oberaudorfer Manuel Lettenbichler, der auf seine Zeit von zwei Stunden, neun Minuten und zwei Sekunden auf jeden Fall stolz sein kann!

Leider war das Glück, die schwierige Sektion «Grüne Hölle» geschafft zu haben, für Billy Bolt nur von kuzer Dauer. In der anschließenden Traverse rutschte er ab und musste die Sektion mit Hilfe von Wade Young nochmals meistern. Der Südafrikaner Young fuhr mit einer Zeit von zwei Stunden, einundzwanzig Minuten und vierundvierzig Sekunden auf Platz vier. Gute acht Minuten später schaffte es Billy Bolt ins Ziel und somit auf dem fünften Platz.

Erzbergrodeo Hare Scramble 2019 – Rennergebnis
1. Graham Jarvis (Husqvarna) 2:26:46 Stunden; 2. Manuel Lettenbichler (KTM) 2:28:55; 3. Mario Roman (Sherco) 2:32:19; 4. Alfredo Gomez (Husqvarna) 2:36:28; 5. Wade Young (Sherco) 2:41:07; 6. Taddy Blazusiak (POL), KTM, 2:50:41; 7. Billy Bolt (Husqvarna) 2:52:46; 8. Jonny Walker (GB), KTM, 3:00:25.

World Enduro Super Series 2019 – Gesamtstand
1. Manuel Lettenbichler (KTM) 1960 Punkte; 2. Mario Roman (Sherco) 1770; 3. Graham Jarvis (Husqvarna) 1690; 4. Josep Garcia (KTM) 1665; 5. Jonny Walker (KTM) 1520; 6. Billy Bolt (Husqvarna) 1465; 7. Alfredo Gomez (Husqvarna) 1464.

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