19 Fahrzeuge in den beiden GTE-Klassen der FIA WEC

Von Martina Müller
FIA WEC
Deutsche GTE-Renner: BMW M8 GTE (li.) und Porsche 911 RSR

Deutsche GTE-Renner: BMW M8 GTE (li.) und Porsche 911 RSR

Zehn GTE-Pro-Autos und neun Rennwagen aus der GTE-Am-Klasse bilden das seriennahe Feld der Sportwagen-WM in der Saison 2018/19. Mit Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche sind fünf Hersteller vertreten.

Die anstehende Spielzeit der FIA WEC wird von den Serienbetreibern als Super-Season tituliert. Diese Bezeichnung bezieht sich eigentlich auf die Dauer der Saison, die über lange 14 Monate geht und zweimal die 24 Stunden von Le Mans beinhaltet. Doch auch im Hinblick auf das Startfeld müsste der Terminus 'Super' Anwendung finden. Denn neben 17 LMP-Rennwagen (zehn LMP1 und sieben LMP2) treten stattliche 19 GTE-Renner in der Sportwagen-WM an. Mit Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche haben zudem fünf der sechs aktuellen GTE-Hersteller Fahrzeuge in der FIA WEC gemeldet. Lediglich Corvette startet nur bei den 24 Stunden von Le Mans und macht um den Rest der FIA WEC den üblichen Bogen.

Richtig zur Sache wird es in der GTE-Pro-Wertung gehen. Hier bringen alle fünf genannten Hersteller zwei Werkswagen an den Start, wobei die beiden Ferrari offiziell unter dem werksnahen AF-Corse-Banner laufen. Mit Alessandro Pier Guidi/James Calado sowie Davide Rigon/Sam Bird werden hier dieselben Lenkrad-Artisten versuchen, die beide springenden italienischen Pferde zu zähmen, wie schon in der Saison 2017.

Bei Aston Martin stehen nun auch die Fahrzeug-Besatzungen der beiden Vantage AMR fest. Darren Turner steigt erneut in den Dane-Train zu Nicki Thiim und Marco Sørensen. Gemeinsam mit den zwei Nordlichtern war der schnelle Brite bereits zu Beginn der Saison 2016 unterwegs. Den zweiten Aston Martin fahren somit die beiden Neuzugänge Alexander Lynn und Maxime Martin sowie Le-Mans-Klassensieger Jonathan Adam.

Nicht viel Neues gibt es bei Ford. Mit Stefan Mücke/Olivier Pla bzw. Andy Priaulx/Harry Tincknell vertraut der amerikanische Hersteller auf dieselben Duos wie 2017. Auch die beiden Porsche-Gespanne Richard Lietz/Gianmaria Bruni und Michael Christensen/Kévin Estre standen bereits länger fest.

Die zwei neuen BMW M8 GTE werden von Martin Tomczyk/Nicky Catsburg/Philipp Eng sowie Augusto Farfus/Antonio Felix Da Costa/Alexander Sims pilotiert.

Mit neun Fahrzeugen ist die GTE-Am-Klasse 2018/19 wieder richtig voll besetzt. Aston Martin, Ferrari und Porsche stellen hier die Fahrzeuge. Und das größte Aufgebot kommt dieses Mal aus Weissach. Von den vier Porsche 911 RSR setzt Dempsey-Proton Racing zwei ein. Gulf Racing aus Großbritannien vertraut ebenfalls wieder auf Power aus Schwaben. Dazu kommt noch das Team Project 1 aus dem norddeutschen Lohne. Mit Werksfahrer Jörg Bergmeister, dem IMSA-Piloten Patrick Lindsey und Süßwaren-Fabrikant Egidio Perfetti ist ein recht unerwartetes Dreigestirn zusammen gekommen.

Die drei Equipen Spirit of Race, Clearwater Racing sowie MR Racing  gehen mit jeweils einem Ferrari 488 GTE an den Start. TF Sport (Salih Yoluc/Euan Alers-Hankey/Charles Eastwood) und Aston Martin Racing (Paul Dalla Lana/Pedro Lamy/Mathias Lauda) nehmen die Saison in jeweils einem Aston Martin Vantage der vorangegangenen Iteration in Angriff.

Hier nochmals die Entylist der FIA WEC in der Saison 2018/19


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