Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Bahrain: Jani holt Tagesbestzeit für Porsche

Von Oliver Runschke
Porsche war in Bahrain am Donnerstag am Schnellsten

Porsche war in Bahrain am Donnerstag am Schnellsten

Das Nachttraining in Bahrain endet mit einer Fabelzeit von Neel Jani im Porsche 919 Hybrid. Nicki Thiim schlägt GT-Konkurrenz im Aston Martin um eine Sekunde.

Der erste Tag der Sportwagen-WM FIA WEC endete mit einer Bestzeit für den Porsche 919 Hybrid: Neel Jani setzte im Nachttraining unter Flutlicht die Tagesbestzeit (1:43,375 Min.). Auf seiner zweiten Runde verbesserte der Schweizer, der im 919 mit Marc Lieb und Romain Dumas startet, die Bestzeit aus dem ersten Training um zwei Sekunden und selbst die zweitschnellste Runde von Jani war noch schneller als jede Runde der Konkurrenz. Bis zum Ende der Session bissen sich die Gegner an der Porsche-Bestzeit die Zähne aus. Lagen Toyota, Audi und Porsche am Nachmittag noch innerhalb einer Zehntelsekunde, war der schnellste Toyota TS040 mit den WM-Spitzenreitern Anthony Davidson und Sébastien Buemi am Abend 0,8 Sekunden langsamer. Auf Rang drei folgte der zweite Porsche 919 von Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley.

Hinter Porsche und Toyota scheint Audi wie schon bei den Rennen in Fuji und Shanghai nur schwer Anschluss halten zu können: Den R18 e-tron quattro fehlten zwei Sekunden auf die Porsche-Bestmarke. Wie schon am Nachmittag waren Kristensen/Duval/di Grassi leicht schneller als Lotterer/Fässler und Treluyer.

In der LMP2-Klasse ging die Bestzeit im zweiten Training und auch die Tagesbestzeit an den G-Drive-Ligier-Nissan (Pla/Canal/Rusinov), der 0,7 Sekunden vor dem SMP-Oreca-Nissan vor Shaitar und den Ladygin-Brüdern lag.

Die GT-Bestzeit schnappte sich Nicki Thiim, der im Aston Martin Vantage GTE aus der GTE-Am schneller als die Pro-Autos war. Thiim nahm dem schnellsten Verfolger, dem Ferrari-Duo Bruni/Vilander im 458 Italia von AF Corse, eine satte Sekunden ab. Dahinter folgten drei Porsche RSR mit dem Werksauto von Bergmeister/Lietz, dem privaten Proton-Elfer und dem zweiten Werks-RSR von Makowiecki/Pilet.

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