Qualifying Mexiko: Lewis Hamilton holt Pole-Position

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton holte sich in Mexiko die Pole

Lewis Hamilton holte sich in Mexiko die Pole

Im Qualifying zum Mexiko-GP setzte sich Lewis Hamilton durch. Neben dem Mercedes-Piloten wird dessen Teamkollege Nico Rosberg aus der ersten Reihe ins drittletzte Formel-1-Rennen der Saison starten.

Mit Weltmeister Lewis Hamilton, Ferrari-Star Sebastian Vettel und Red Bull Racing-Talent Max Verstappen stand in jedem der drei freien Trainings zum Mexiko-GP ein neuer Formel-1-Pilot der Spitze der Zeitenliste. Mit viel Spannung wurde deshalb das Qualifying zum drittletzten Saisonlauf der Königsklasse erwartet.

Beim Abschlusstraining wagten sich nur 21 Piloten auf die Piste, denn Jolyon Palmer hatte sich sein Renault-Chassis bei einem wilden Ritt über die Randsteine beschädigt. Ein Chassis-Wechsel wurde dadurch nötig, und da dieser ohnehin einen Start aus der Boxengasse mit sich zieht, nahm der Brite gar nicht erst am Qualifying teil.

Die GP-Stars durften bei 35 Grad Aussen- und 27 Grad Streckentemperatur auf Zeitenjagd gehen und Haas-Pilot Romain Grosjean war der Erste, der sich auf der Piste blicken liess. Der Genfer liess sich mit 127,544 min auch die erste Rundenzeit notieren, auch weil er Probleme mit der Batterie bekundete. Lange durfte er sich mit seiner Zeit natürlich nicht über die Spitzenposition freuen.

Q1: Ferrari-Star Kimi Räikkönen schnell

Erst setzte sich das Sauber-Duo Marcus Ericsson und Felipe Nasr an die Spitze, dann übernahm Daniil Kvyat mit 1:21,454 die erste Position, bevor er von seinem Teamkollegen Carlos Sainz mit 1:21,100 min verdrängt wurde. Während die beiden Toro Rosso-Piloten wieder an die Box abbogen, rückte Force India-Abschiedskandidat Nico Hülkenberg aus.

Der Deutsche durfte sich mit 1:20,360 min ganz oben einreihen, wurde aber kurz darauf von Lewis Hamilton mit 1:19,970 min verdrängt, der sich wiederum gegen Sebastian Vettel geschlagen geben musste. Der vierfache Champion schaffte die Runde auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in 1:19,865 min, doch sein Teamkollege Kimi Räikkönen war mit 1:1,554 min mehr als drei Zehntel schneller als der Heppenheimer unterwegs.

Während Pechvogel Kvyat die Box ansteuern musste, weil er einen Leistungsverlust seiner Antriebseinheit feststellte – das Qualifying war für den Russen damit gelaufen – legte Hamilton nach und übernahm mit 1:19,447 min wieder die Spitzenposition. Diese behielt er bis zum Schluss des ersten Qualifying-Abschnitts. Hinter dem Weltmeister reihten sich Räikkönen, Daniel Ricciardo, Vettel, Verstappen, Nico Rosberg, Sergio Pérez, Valtteri Bottas, Felipe Massa und Sainz auf den restlichen Top-Ten-Positionen ein.

Auch Fernando Alonso, Hülkenberg, Ericsson, Kevin Magnussen, Jenson Button und Pascal Wehrlein durften im Q2 mitmischen, während die Zeitenjagd von Esteban Gutiérrez, Kvyat, Nasr, Esteban Ocon, und Grosjean gelaufen war. Gutiérrez, der sich über den ersten Ausgeschiedenen-Platz ärgern durfte, nahm sich beim letzten Versuch selbst alle Chancen mit einem Dreher. Und weil sein Haas-Teamkollege Grosjean ausweichen musste, störte der Lokalmatador damit auch den letzten Versuch seines Nebenmanns.

Q2: Sebastian Vettel steht Lewis Hamilton im Weg

Im zweiten Qualifying-Abschnitt sorgte Vettel für Aufregung, weil er Hamilton bei dessen ersten Versuch im Weg stand. «Vettel hat mich behindert», schimpfte der 31-Jährige in den Boxenfunk, durfte sich aber dennoch mit 1: 19,137 min über die Bestzeit freuen. «Die Rennkommissare werden sich das genauer ansehen», kommentierte der ehemalige GP-Pilot Martin Brundle trocken, während Vettel sich bei seinem Team beklagte, nicht über den anbrausenden Weltmeister informiert worden zu sein.

Der Ferrari-Star reihte sich mit 1:19,385 min hinter dem Silberpfeil-Piloten ein, während Verstappen mit 1:18,972 min als Erster die 1:19er-Grenze durchbrach und damit die erste Position sicherte. Hinter Vettel hatte sich Ricciardo mit 1:19,553 min die vierte Position gesichert. Und weil die Top-4 damit sicher im Q3 war, bogen alle vier früh an die Box ab.

Auf den ersten vier Positionen änderte sich auch nichts mehr, dahinter komplettierten Rosberg, Hülkenberg, Räikkönen, Bottas, Massa und Sainz die Top-Ten. Die zweite Verlierer-Gruppe führte Alonso vor Pérez, Button, Magnussen, Ericsson und Wehrlein an. Abgesehen von Vettel, Hamilton und Rosberg drehten alle, die den Sprung ins Q3 schafften, ihre schnellste Runde auf superweichen Reifen. Der Ferrari-Star und die beiden Mercedes-Piloten waren bei ihrem schnellsten Versuch auf weichen Reifen unterwegs.

Q3: Lewis Hamilton gibt Gas

Vor den Augen von Mercedes-Gast Serena Williams rückten die GP-Stars zur Top-Ten-Hatz aus. Verstappen war beim ersten Versuch 0,118 sec schneller als sein Teamkollege, und übernahm mit 1:19,092 min die Spitzenposition.

Doch Hamilton hatte sich schon zu seiner Zeitenjagd aufgemacht und mit 1:18,704 min drehte er die bis dato schnellste Runde an diesem Wochenende. Das Red Bull Racing-Duo verschwand wieder in die Box, während Rosberg mit 1:19.263 min deutlich langsamer als sein Teamkollege blieb und sich auf Position 4 einreihte.

Nach dem zweiten Versuch durfte sich Hamilton über die Bestzeit vor Rosberg, Verstappen, Ricciardo, Hülkenberg, Räikkönen (der ein Motorenproblem hatte), Vettel, Bottas, Massa und Sainz freuen.

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