Paddy Lowe: Nach Ferrari winkt auch McLaren-Honda ab

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Paddy Lowe regt die Fantasie der Gerüchteköche an

Paddy Lowe regt die Fantasie der Gerüchteköche an

Die jüngsten Berichte über den Mercedes-Abgang von Technikchef Paddy Lowe sorgen für allerlei Spekulationen darüber, wohin es den Briten ziehen könnte. Doch Ferrari und McLaren winken ab.

Schon seit einigen Monaten geht im Formel-1-Zirkus immer wieder das Gerücht um, Technikchef Paddy Lowe werde das Weltmeister-Team nach der Saison 2016 verlassen. Der Brite nimmt in der Mannschaft der Silberpfeile zwar eine zentrale Rolle ein und gilt als einer der Baumeister des aktuellen Formel-1-Erfolges der Sternmarke. Seinen Ende 2016 auslaufenden Vertrag hat er aber noch nicht verlängert.

Das beflügelt die Fantasie der Gerüchteköche, die den 54-Jährigen erst nach Maranello zum ältesten GP-Team der Welt geschrieben haben, nach dem jüngsten Dementi von Ferrari-Oberhaupt Sergio Marchionne im Rahmen der Ferrari World Finals in Daytona Beach aber auf McLaren-Honda umschwenkten.

Doch beim Rennstall aus Woking will man von einer Verpflichtung des Mercedes-Ingenieurs nichts wissen. Ein Pressesprecher stellt auf Nachfrage von GMM klar: «Es existieren keinerlei Pläne, Paddy wieder an Bord zu holen, denn wir sind mit unserem leitenden Ingenieursteam mehr als zufrieden.»

Auch mit dem Renault-Werksteam, das sich in einer Wachstumsphase befindet, sowie mit seinem ersten Formel-1-Brötchengeber Williams wird Lowe in Verbindung gebracht. Und das, obwohl der Mercedes-Technikchef im Rahmen der Autosport Awards zum wiederholten Mal jegliche Wechselgerüchte dementiert hat.

Lowe stellte auf Nachfrage klar: «Ich bin nun 22 Jahre mit Mercedes zusammen und sehe keinen Grund, wieso ich etwas ändern sollte. Alles läuft sehr gut. Ich hatte mit Toto Wolff die Vereinbarung – lass uns die Saison über die Bühne bringen, dann reden wir über die Zukunft.»

Lowe ist seit 1987 in der Formel 1 tätig. Nach seinem Einstieg beim Williams-Team, wechselte er 1993 zu MacLaren, um dort die Forschungs- und Entwicklungsabteilung zu leiten. Ab 2005 war er als Chefingenieur tätig, 2011 wurde er schliesslich zum technischen Direktor befördert. 2013 wechselte der Ingenieur zum Mercedes-Werksteam.

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