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Fernando Alonso: Honda verspricht mehr Motorleistung

​McLaren-Star Fernando Alonso hat Honda Feuer gemacht. Honda-Projektleiter Yusuke Hasegawa verspricht Besserung, gibt aber zu: «Ein Update für zusätzliche Leistung kommt erst nach einigen Rennen.»

Formel 1

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Fernando Alonso nahm bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Formel-1-Wintertests kein Blatt vor den Mund: "Wir haben nur ein Problem – und das ist die Antriebseinheit. Der Motor ist nicht standfest, und er ist zu wenig kraftvoll. Wir sind auf den Geraden zwischen 30 und 40 km/h langsamer als die Anderen. Auf jeder Geraden. Wenn du um so viel hinterherhinkst, dann ist es schwierig, das wahre Gefühl für das Auto zu erhalten. Keiner kann sagen, was der Wagen macht, wenn wir richtig auf Speed wären. Das Chassis ist schwierig einzuschätzen. Wir können gar nicht angreifen, weil der Motor zu schwach ist. Das Fahrwerk fühlt sich gut an, das Chassis reagiert hervorragend auf Veränderungen, ich bin auch mit der Fahrzeugbalance zufrieden. Ich kann angreifen, es macht mir Spass, diese neue Generation von Autos zu fahren. Ich bin nicht der Meinung, dass wir vom Chassis her weit hinter den Gegnern herhinken."

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Der Weltmeister von 2005 und 2006 sagte auch: "Ich erwarte eine heftige Reaktion."

Die ist nun da, denn Honda-Formel-1-Projektleiter Yusuke Hasegawa musste nicht nur von seinem Star-Piloten viel Kritik einstecken. Fans und Fachleute stellen sich die gleiche Frage: Wieso kann ein Konzern wie Honda auch im dritten Jahr keinen besseren Motor bauen?

Auf diese spezifische Frage wich Hasegawa in Barcelona aus. Eine weitere Pressekonferenz des Japaners zusammen mit McLaren-Teamchef Eric Boullier wurde kurzerhand gestrichen. Aber sich den Medien nicht zu stellen, macht den Motor auch nicht besser.

"Wir sind selber davon enttäuscht, dass wir in Sachen Leistung nicht konkurrenzfähig sind", sagt Hasegawa unseren Kollegen vom Fachmagazin Racer. "Die Probleme mit der Standfestigkeit können wir bis zum Australien-GP lösen. Wir haben entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet und sollten in Melbourne auf der sicheren Seite sein."

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Hier geht es um einen verbesserten Öltank. Eine provisorische Lösung nach Problemen in der ersten Testwoche bewährte sich in der zweiten Woche. Zum Motorschaden aus Woche 1 hat sich Honda nie wieder geäussert.

In der zweiten Testwoche blieb der McLaren mehrfach wegen Elektrikproblemen stehen, angeblich weil der 1,6-Liter-V6-Motor von Honda so heftig vibriert, dass Steckverbindungen lose geschüttelt werden. Hasegawa sagt: "Wir hatten dieses Problem auf dem Prüfstand nicht. Aber solche Schwierigkeiten sind nicht neu, darauf können wir reagieren."

Die Standfestigkeit ist aber nur eine Baustelle, was ist mit der mangelnden Power? Hasegawa weiter: "In nur zwei Wochen ist es kaum möglich, aus dieser Motorspezifikation mehr Leistung zu holen. In einigen Rennen können wir Updates bringen, welche die Motorleistung verbessern sollten." Realistisch ist dafür der Beginn der europäischen Rennen, am 14. Mai in Spanien. Wenn alles ideal läuft, wäre der verbesserte Motor für Russland bereit (30. April).

Fakt aber bleibt: Kein Team ist so wenig zum Fahren gekommen in Spanien wie McLaren. Yusuke Hasegawa weiss: "Ein Motor, der nur standfest ist, wird den Fahrer nicht glücklich stimmen."

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Die Testbestzeiten

1. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF70H, 1:18,634 (superweich, 365 Runden)

2. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF70H, 1:19,024 (ultraweich, 591)

3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W08, 1:19,310 (superweich, 628)

4. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W08, 1:19,352 (ultraweich, 468)

5. Felipe Massa (BR), Williams FW40-Mercedes, 1:19,420 (ultraweich, 414)

6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,438 (superweich, 374)

7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR12-Renault, 1:19,837 (ultraweich, 307)

8. Nico Hülkenberg (D), Renault RS17, 1:19,885 (ultraweich, 314)

9. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,900 (ultraweich, 337)

10. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,116 (ultraweich, 349)

11. Esteban Ocon (F), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,161 (ultraweich, 365)

12. Jolyon Palmer (GB), Renault RS17, 1:20,205 (ultraweich, 283)

13. Lance Stroll (CDN), Williams FW40-Mercedes, 1:20,335 (weich, 386)

14. Daniil Kvyat (RUS), Toro Rosso STR12-Renault, 1:20,416 (superweich, 277)

15. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-17-Ferrari, 1:20,504 (superweich, 369)

16. Romain Grosjean (F), Haas VF-17-Ferrari, 1:21,110 (ultraweich, 341)

17. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL32-Honda, 1:21,348 (ultraweich, 235)

18. Fernando Alonso (E), McLaren MCL32-Honda, 1:21,389 (ultraweich, 190)

19. Marcus Ericsson (S), Sauber C36-Ferrari, 1:21,670 (superweich, 445)

20. Pascal Wehrlein (D), Sauber C36-Ferrari, 1:22,347 (ultraweich, 192)

21. Antonio Giovinazzi (I) Sauber C36-Ferrari 1:22.401 (ultraweich, erste Testwoche) (151)

22. Alfonso Celis Jr (MEX), Force India VJM10-Mercedes 1:23,568 (ultraweich, erste Testwoche) (71)

Rundenzahl Fahrer

1. Valtteri Bottas, 628 Runden

2. Sebastian Vettel, 591 Runden

3. Lewis Hamilton, 468 Runden

4. Marcus Ericsson, 445 Runden

5. Felipe Massa, 414 Runden

6. Lance Stroll, 386 Runden

7. Kevin Magnussen, 369 Runden

8. Esteban Ocon, 365 Runden

Kimi Räikkönen, 365 Runden

10. Sergio Pérez, 349 Runden

11. Max Verstappen, 347 Runden

12. Romain Grosjean, 346 Runden

13. Daniel Ricciardo, 337 Runden

14. Nico Hülkenberg, 314 Runden

15. Carlos Sainz, 307 Runden

16. Jolyon Palmer, 283 Runden

17. Daniil Kvyat, 277 Runden

18. Stoffel Vandoorne, 235 Runden

19. Pascal Wehrlein, 192 Runden

20. Fernando Alonso, 190 Runden

21. Antonio Giovinazzi, 151 Runden

22. Alfonso Celis Jr, 71 Runden

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Runden und Kilometer der Teams

1. Mercedes 1.096 Runden, 5102 Kilometer

2. Ferrari 956 Runden, 4450 Kilometer

3. Williams 800 Runden, 3724 Kilometer

4. Sauber 788 Runden, 3668 Kilometer

5. Force India 785 Runden, 3654 Kilometer

6. Haas 715 Runden, 3328 Kilometer

7. Red Bull 684 Runden, 3.184 Kilometer

8. Renault 597 Runden, 2779 Kilometer

9. Toro Rosso 584 Runden, 2719 Kilometer

10. McLaren 425 Runden, 1978 Kilometer

Die Laufleistung der Motoren

1. Mercedes (Mercedes, Force India, Williams) 2.681 Runden, 12.480 Kilometer

2. Renault (Renault, Red Bull, Toro Rosso) 1.865 Runden, 8.682 Kilometer

3. Ferrari (Ferrari, Haas, 2017er Motor) 1.671 Runden, 7778 Kilometer

4. Ferrari (Sauber, 2016er Motor) 788 Runden, 3.668 Kilometer

5. Honda (McLaren) 425 Runden, 1.978 Kilometer

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Scuderia Ferrari HP

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Scuderia Ferrari HP

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McLaren Formula 1 Team

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