Helmut Marko schwankt zwischen Vernunft und Geilheit

Von Felix Sackl
Max Verstappen und Dr. Helmut Marko rührten die Werbetrommel für den Österreich-GP

Max Verstappen und Dr. Helmut Marko rührten die Werbetrommel für den Österreich-GP

Was wäre der Österreich-GP in Spielberg ohne sein Rahmenprogramm? Da kurven Formel-1-Autos mit der Aufschrift «Marlboro-BRM» um den Kurs und auch ein Niki Lauda zwängt sich zwischendurch in einen Renn-Overall.

Am diesjährigen GP-Rennwochenende in Österreich (7. bis 9. Juli) gibt es bei der Legenden-Parade einen Seitenblick in die historische Le-Mans-Atmosphäre, wie  Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko  am Samstag in Graz verriet. Der «Doktor» rührte mit seinem Schützling Max Verstappen die Werbetrommel für den Grand Prix in seiner steirischen Heimat.

Marko verriet: «Ein Porsche 917 wird auf alle Fälle da sein.» Ob er sich als Steuer setzt? «Ich schwanke zwischen Vernunft und Geilheit.» Die Körpersprache verriet, dass beim 73-Jährigen die Entscheidung wahrscheinlich schon gefallen ist.

Ein 917 brachte Porsche 1970 den ersten Gesamtsieg bei 24 Stunden von Le Mans – mit Hans Hermann und Richard Attwood am Steuer. Im Jahr darauf  ging Markos Stern auf. Sein Sieg zusammen mit Gijs van Lennep öffnete ihm die Tür zur Formel 1.

«Im Porsche Museum habe ich mir das Auto jetzt wieder  angeschaut. Unfassbar, dass wir mit dieser Konstruktion Tempo 400 gefahren sind. Allein diese dünnen Spreißel überall», erzählte Marko. Bei Demo-Runden in einem Rahmenprogramm sei es natürlich weniger gefährlich, «aber wenn du einmal da drinnen sitzt, ist es schwierig, dich im Zaum zu halten».

Bis zum Österreich-GP will Red Bull in der Spitze verankert sein. «Wir wissen seit Melbourne, was am Chassis noch zu machen ist und ab Montreal haben wir das neue Update beim Antrieb.» Auch für Verstappen wird es in Spielberg heimatliche Gefühle geben. «Es werden bis zu 10.000 Niederländer da sein. Das ist natürlich ganz toll», meinte der 19-Jährige.

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