Daniel Ricciardo: «Muss ein Wörtchen mit Ocon reden»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daniel Ricciardo war in beiden Freitagstrainings der schnellste Mann auf der Piste

Daniel Ricciardo war in beiden Freitagstrainings der schnellste Mann auf der Piste

Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo war in den beiden ersten Trainings zum Ungarn-GP jeweils der schnellste Mann auf der Piste. Trotzdem gab es für den Australier auch Grund zum Ärger, wie er hinterher gestand.

Für Daniel Ricciardo hat das Rennwochenende auf dem Hungaroring ganz nach Wunsch begonnen. Der Red Bull Racing-Pilot konnte am Trainingsfreitag in beiden Sessions die Bestmarke in den Asphalt brennen. Am Morgen blieb er mit 1:18,486 min mehr als zwei Zehntel schneller als Kimi Räikkönen. Am Nachmittag distanzierte er mit 1:18,455 min Kimis Teamkollegen Sebastian Vettel um 0,183 sec.

Entsprechend zufrieden fasste die australische Frohnatur zusammen: «Heute war ein positiver Tag. Wir haben einige Aerodynamik-Updates mitgebracht, die zu funktionieren scheinen. Vielversprechend ist auch, dass wir die Pace vom Morgen auch am Nachmittag bei heisseren Streckentemperaturen halten konnten. Das gab uns die Chance, verschiedene Dinge auszuprobieren.»

«Natürlich weiss ich nicht, was die Jungs von Mercedes und Ferrari gemacht haben, aber bei uns lief es richtig gut und ich denke, wir haben etwas mehr Grip gefunden. Ich habe mich am Funk auch nicht allzu oft beschwert, deshalb denke ich, dass wir definitiv in die richtige Richtung gegangen sind. Ferrari hat am Nachmittag ein etwas flotteres Tempo fahren können, aber wir waren immer noch schneller. Mal schauen, wie es morgen läuft», fügte Ricciardo an.

Trotzdem bleibt der 28-Jährige aus Perth vorsichtig, wenn es um eine Prognose für das Qualifying geht. Auf die Frage, ob die Pole-Position möglich ist, erklärte er: «Heute sieht es ganz danach aus, aber wir müssen abwarten und schauen, ob es morgen genauso gut läuft. Wenn wir morgen die heutige Leistung wiederholen können, dann liegt die Pole sicher in Griffweite.»

Für Ärger sorgte nur ein Konkurrent: Force India-Hoffnung Esteban Ocon liess Ricciardo am Funk fluchen. Hinterher erklärte er: «Er ist mir immer im Weg. Klar, es ist nur ein Training, aber ich muss ihn wohl finden und ein Wörtchen mit ihm reden.»

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