Sebastian Vettel: «Mein Ferrari lief fantastisch!»

Von Otto Zuber
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Ferrari-Star Sebastian Vettel sicherte sich im Qualifying zum Ungarn-GP die 48. Pole-Position seiner GP-Karriere. Er warnte aber auch: «Morgen wird es sehr heiss, das Reifenmanagement wird entsprechend schwierig.»

Für Sebastian Vettel verlief das Abschlusstraining auf dem Hungaroring ganz nach Wunsch. Der Deutsche setzte sich mit 1:16,276 min gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit die erste Ferrari-Pole auf dem Hungaroring seit Michael Schumachers Qualifying-Triumph von 2005.

Entsprechend zufrieden erklärte der vierfache Weltmeister hinterher: «Ich freue mich sehr über die Pole. Wir haben genau die Runde gedreht, die wir gebraucht haben. Und es lief von Q1 an gut, wir hatten keine Probleme. Mit dem ersten Versuch war ich zufrieden, aber ich wusste, dass da noch was geht und wollte dann wohl beim zweiten Versuch im dritten Sektor etwas zu viel. Da habe ich die Reifen etwas zu stark beansprucht, deshalb war ich beim zweiten Versuch dann nicht mehr ganz so schnell.»

Vettel gestand aber auch: «Es war sehr eng.» Und er warnte: «Wie es morgen wird, ist schwer vorauszusagen, denn wir haben am Trainingsfreitag unser Programm nicht wirklich durchziehen können, weil so viele rote Flaggen waren. Wir haben nur eine erste Ahnung davon bekommen, wie es im Rennen laufen könnte. Ausserdem soll es morgen noch heisser werden, das Reifenmanagement wird entsprechend schwierig.»

«Aber ich war heute wirklich glücklich mit meinem Auto, es lief besser als gestern, und heute war es ja auch heisser. Offenbar kommen wir damit also ganz gut zurecht. Die Herausforderung wird es sein, die Reifen länger am Leben zu halten als die Konkurrenz», fügte der Heppenheimer an.

Und wie fühlte es sich an, den Hungaroring dank der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration schneller als zuvor zu durchfahren? «Es fühlt sich grossartig an. Wir wussten, dass es mit den neuen Rennern wohl schneller geht als früher. Aber es ist natürlich schön, wenn man das dann auch spürt. Der grösste Unterschied zu früher ist sicher das Bremsen.»

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