Frankreich, Italien, Österreich: GP-Sieg? Fehlanzeige

Von Mathias Brunner
​Fahrer aus 21 Ländern haben F1-GP gewonnen, die Fans aus einigen Ländern müssen aber sehr geduldig sein: Frankreich ist seit 1996 ohne Sieg, Italien seit 2006, Österreich seit 1997, die Schweiz seit 1979.

Deutsche und britische Formel-1-Fans haben es wirklich gut: 19 Fahrer aus Grossbritannien haben zusammen 261 Formel-1-WM-Läufe gewonnen, sieben Deutsche kommen insgesamt auf 172 Siege.

Die Liste der GP-Sieger nach Nationen

1. Grossbritannien 261 (19 Fahrer)
2. Deutschland 172 (7)
3. Brasilien 101 (6)
4. Frankreich 79 (12)
5. Finnland 48 (5)
6. Italien 43 (15)
7. Österreich 41 (3)
8. Australien 40 (4)
9. Argentinien 38 (3)
10. USA 33 (15) *
11. Spanien 32 (1)
12. Kanada 17 (2)
13. Neuseeland und Schweden, je 12 (2/3)
15. Belgien 11 (2)
16. Südafrika 10 (1)
17. Kolumbien und Schweiz, je 7 (1/2)
19. Mexiko 2 (1)
20. Venezuela und die Niederlande, je 1
* Das Indy 500 zählte in den 50er Jahren auch zur WM

Bemerkenswert in dieser Liste: Alle Spanien-Erfolge gehen auf das Konto von Fernando Alonso, alle von Südafrika hat Jody Scheckter errungen.

Die deutschen und britischen Fans werden aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren mit Erfolg verwöhnt, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sind Sieggarantien.

Aber die Fans aus so manchem Land müssen schon sehr viel Geduld zeigen, wie unsere Liste zeigt. Denn wir sind der Frage nachgegangen: Wann hat ein Fahrer dieser 21 Siegnationen letztmals bei einem Formel-1-WM-Lauf die Nase vorn gehabt? Die Antworten sind verblüffend – vor allem wenn wir uns die Durststrecken für GP-Anhänger aus Ländern wie Frankreich, Italien, der USA und der Schweiz und auch von Österreich betrachten.

Letzte Sieger aus den 21 Nationen

Grossbritannien: Lewis Hamilton 2017 (Silverstone)
Deutschland: Sebastian Vettel 2017 (Ungarn)
Brasilien: Rubens Barrichello 2009 (Monza)
Frankreich: Olivier Panis 1996 (Monte Carlo)
Finnland: Valtteri Bottas 2017 (Spielberg)
Italien: Giancarlo Fisichella 2006 (Sepang)
Österreich: Gerhard Berger 1997 (Hockenheim)
Australien: Daniel Ricciardo 2017 (Aserbaidschan)
Argentinien: Carlos Reutemann 1981 (Zolder)
USA: Mario Andretti 1978 (Zandoort)
Spanien: Fernando Alonso 2013 (Barcelona)
Kanada: Jacques Villeneuve 1997 (Nürburgring)
Neuseeland: Denny Hulme 1974 (Buenos Aires)
Schweden: Ronnie Peterson 1978 (Spielberg)
Belgien: Thierry Boutsen 1990 (Budapest)
Südafrika: Jody Scheckter 1979 (Monza)
Kolumbien: Juan Pablo Montoya 2005 (Interlagos)
Schweiz: Clay Regazzoni 1979 (Silverstone)
Mexiko 2: Pedro Rodríguez 1970 (Spa-Francorchamps)
Venezuela: Pastor Maldonado 2012 (Barcelona)
Niederlande: Max Verstappen 2016 (Barcelona)

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