Lewis Hamilton: Karriereende bei Mercedes?

Von Andreas Reiners
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Um die Zukunft des Briten gibt es immer wieder Gerüchte. Hamilton stellte nun relativ deutlich klar, wie er sie sich vorstellt.

Lewis Hamilton hatte zuletzt mit einigen Aussagen über sein Karriereende für Verwirrung gesorgt. Hört der Brite vielleicht nach dieser Saison schon auf und macht den Rosberg? Oder erfüllt er seinen bis 2018 laufenden Vertrag bei Mercedes? Oder fährt er sogar noch länger?

Hamilton ließ mit teilweise unklaren Aussagen Raum für Interpretationen. Zuletzt sagte er: «Ich weiß nicht, was in sechs Monaten ist, aber im Moment liebe ich den Sport so innig wie immer. Selbst wenn ich einen weiteren Titel gewinnen darf, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass ich so bald den Helm an den Nagel hänge. Ich habe noch immer einen gewaltigen Erfolgshunger.»

Nun stellte relativ deutlich klar, dass er in seiner Karriere, wie lange sie nun auch noch dauern mag, das Team nicht mehr wechseln wird. In Frage kommen würden sowieso nur zwei andere Arbeitgeber: Williams und Ferrari.

«Wenn ich über Williams nachdenke, denke ich, wie cool es wäre, für sie zu fahren und ihnen zu helfen, an die Spitze zurückzukehren», sagte der Brite. Aber natürlich hat er keine Glaskugel: «Ich weiß nicht, wie lange das dauern würde oder ob es überhaupt möglich ist. Es ist nur, dass ich Frank (Williams) und das Team für ihre Geschichte bewundere.»

«Es gibt kein anderes Team außer Ferrari das jemals interessant wäre», stellte er klar. Mit der Scuderia war er in den vergangenen Jahren immer mal wieder in Verbindung gebracht worden. Da reichte es bisweilen schon, dass er sagte, er fände die Sportwagen schön. Zuletzt keimte das Gerücht wieder verstärkt auf. Eine Folge des Marktes: Sebastian Vettel hat seinen Ferrari-Vertrag noch nicht verlängert, ihm wird immer wieder eine Mercedes-Zukunft angedichtet.

Hamilton: «Aber im Moment liebe ich es, bei Mercedes zu sein. Ich liebe die Menschen, für die ich arbeite, mit denen ich arbeite und was der Konzern repräsentiert. Ich bin so glücklich, wo ich bin.»
Hinzu kommen die üblichen Begleiterscheinungen bei einem eventuellen Wechsel. «Ich müsste versuchen, das, was ich hier habe, woanders zu installieren. Aber will ich das wirklich? Ist das wirklich nötig?»

Dann startete er eine Lobeshymne auf seine Mannschaft. Er habe sich bei seinem Wechsel vor der Saison 2013 nicht vorstellen können, dass es so gut werden würde. «Nicht nur, was die Ergebnisse betrifft, sondern auch was das Umfeld betrifft.» Das sei bei keinem anderen Team so, meinte Hamilton.

Hinzu komme, dass sich Mercedes nach dem Ende der aktiven Karriere um die Fahrer kümmere. «Ob es bei Events ist oder in der Werbung. Du bleibst Botschafter der Marke. Es ist eine Menge, das man wegschmeißen würde. Ich gehe wohl erst dann von Bord, wenn ich ganz aufhöre», sagte er.

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Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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