McLaren: Fernando Alonso erwartet harten Monza-GP

Von Otto Zuber
Formel 1
Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne erwartet ein hartes Monza-Wochenende

Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne erwartet ein hartes Monza-Wochenende

Für McLaren-Honda-Star Fernando Alonso ging der Motoren-Frust nach der Sommerpause nahtlos weiter. Der zweifache Formel-1-Champion weiss: Auch in Monza erwartet ihn ein schwieriges Pflaster.

Für Formel-1-Star Fernando Alonso ist klar: Nach dem schwierigen Rennwochenende in Spa erwartet ihn auch in Monza eine grosse Herausforderung. Denn auf dem italienischen Highspeed-Kurs im königlichen Park spielt die Motorenpower eine grosse Rolle – und genau das ist die grosse Schwachstelle von McLaren-Honda.

Dies wurde zuletzt auf dem anspruchsvollen Circuit de Spa-Francorchamps deutlich. Auf diesem wurde Alonso nach einer starken ersten Runde von der Konkurrenz durchgereicht. Schliesslich stellte der stolze Asturier seinen Dienstwagen vorzeitig in der Box ab – und verwies auf ein Problem mit der Antriebseinheit. Die Honda-Ingenieure konnten in den Daten jedoch nichts erkennen, wie sie nach der Analyse der Telemetrie eilends betonten.

Alonso blickt derweil schon auf die anstehende Hatz auf dem Traditionskurs. Und er stellt klar: «Wir haben immer gesagt, dass diese Strecke nicht zu unserem Paket passt und dass wir eine harte Herausforderung erwarten.»

«Auch wenn auf diesem Kurs die Power einen entscheidenden Unterschied macht, unterscheidet sich die Strecke auch in vielerlei Hinsicht vom Circuit de Spa-Francorchamps», erklärt der Spanier. «Etwa was die Länge der Runde angeht – in Spa haben wir die längste Strecke des WM-Kalenders, während ein Umlauf in Monza vergleichsweise kurz ausfällt. Das Renen vergeht hier wie im Flug.»

Teamkollege Stoffel Vandoorne plädiert derweil dafür, sich künftig stärker auf die Performance im Rennen zu konzentrieren. «Spa war definitiv ein hartes Rennen für uns und wir haben auch von Anfang an damit gerechnet, in Belgien und Italien schwierige Rennwochenenden zu erleben», gesteht der Belgier, der betont: «Vor allem auf den Geraden haben wir im Vergleich zur Konkurrenz gelitten, und wir erwarten in Monza das gleiche Szenario.»

«Natürlich ist das Qualifying wie immer wichtig. Aber wir müsse an unserem Renntempo arbeiten und sicherstellen, dass wir unsere Positionen am Sonntag dann auch verteidigen können. In Spa hat die Zusammenarbeit des Teams sehr gut geklappt, als wir im Qualifying versucht haben, alles herauszuholen, was möglich ist. Ich hoffe, dass wir das Gleiche auch in Monza hinbekommen werden», fügt der 25-Jährige an.

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