Daniel Ricciardo: Motor-Strafe «ziemlich sicher»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daniel Ricciardo lässt sich die gute Laune nicht verderben

Daniel Ricciardo lässt sich die gute Laune nicht verderben

Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo rechnet im Highspeed-Tempel von Monza mit einer Aufholjagd vom Ende des Feldes. Doch davon lässt er sich seine gute Laune nicht verderben – im Gegenteil!

Daniel Ricciardo freut sich bereits auf den 13. WM-Lauf auf dem Highspeed-Kurs von Monza – und das, obwohl der Red Bull Racing-Star den Grand Prix im königlichen Park wohl eine Aufholjagd vom Ende des Feldes starten muss. Davon geht der Australier zumindest aus. Auf die Frage, ob ihn wegen des Einsatzes frischer Motorenteile eine Strafe erwartet, erklärt er: «Ziemlich sicher. Ich weiss nicht, ob es schon offiziell ist, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass es eine Rückversetzung geben wird.»

Davon lässt sich der fröhliche 28-Jährige aber nicht die Freude verderben: «Es macht aber viel Spass, das Rennen vom Ende der Startaufstellung in Angriff zu nehmen – vor allem auf einer Strecke wie dieser. Ich glaube auch nicht, dass ich der Einzige sein werde, der hier zurückversetzt wird. Ich erwarte also ein Wettrennen, wer sich am schnellsten durchs Feld pflügen kann.»

Dass sein Teamkollege Max Verstappen beim jüngste Kräftemessen in Belgien bereits seinen sechsten Ausfall im zwölften GP hinnehmen musste und vom Pech verfolgt scheint, will Ricciardo nicht so stehen lassen: «Bis zum Rennen in Budapest hat das Team gesagt, dass wir gleich oft von den Problemen mit der Antriebseinheit betroffen waren. Ihn hat es öfter am Sonntag erwischt, also dann, wenn es um die Punkte geht. Bei mir war es eher der Freitag oder Samstag. Letztlich war die Zuverlässigkeit beider Autos nur mittelmässig.»

Und der fünffache GP-Sieger erklärt gewohnt offen: «Das Problem ist, dass die Sorgen mit der Standfestigkeit auch die Entwicklungsarbeit hemmen. Sobald wir die Zuverlässigkeit verbessert haben, können wir auch bei der Leistung zulegen. Aber es dauert, bis wir diese in den Griff bekommen haben. Das zeigt sich nur schon daran, dass wir diese Sorgen seit Saisonbeginn haben.»

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