Hatte Sebastian Vettel bei seinem Crash mit Lance Stroll Glück im Unglück? Laut Sky Italia kann das Getriebe bei seinem Ferrari wohl weiter genutzt werden.
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Sebastian Vettel wusste, dass da noch etwas auf ihn zukommen könnte. Nach dem kuriosen Crash mit Lance Stroll in der Auslaufrunde des Malaysia-GP hatte die Rennleitung beide Piloten sehr schnell freigesprochen: Ein blöder Rennunfall also. Auch seine Taxifahrt mit Pascal Wehrlein hatte keine Folgen.
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Vettel dachte an etwas anderes: Dass nämlich Ferrari das Getriebe an seinem vor allem im hinteren Bereich geschrotteten Boliden austauschen muss. Das würde dann beim anstehenden Rennen in Japan eine Rückversetzung um fünf Startplätze nach sich ziehen. Es wäre ein weiterer Rückschlag im Titelkampf mit Mercedes-Pilot Lewis Hamilton. Getriebewechsel sind in der Formel 1 selten straffrei, es gibt nur wenige Ausnahmen. So kann das Getriebe nach einem Ausfall im nachfolgenden Rennen ausgetauscht werden – wie Vettel das in Malaysia nach seinem Singapur-Crash bereits getan hat.
Da er bei der Stroll-Kollision aber bereits die Ziellinie überquert hatte, gilt diese Ausnahme für Vettel diesmal nicht. Eine weitere Ausnahme: Wenn das Getriebe bereits sechs Rennen auf dem Buckel hat. Bei Vettel war es bekanntlich nur eines.
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Es gibt nun aber eine erste Entwarnung aus Maranello: Laut Sky Italia heißt es, das Getriebe "sollte gerettet werden können". Laut dem Bericht will Ferrari das Getriebe nach einem weiteren Check durch die Ingenieure am Samstag zum dritten freien Training verbauen, am Freitag soll Vettel ein anderes Getriebe nutzen. Der Freitag ist in der Formel 1 straffrei, ein Event zählt erst ab dem Samstag.
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