Ferrari-Junior Charles Leclerc: Zwei Pirelli-Testtage

Von Otto Zuber
Formel 1
Charles Leclerc musste den zweiten Pirelli-Testtag in Mexiko auf den Intermediates in Angriff nehmen

Charles Leclerc musste den zweiten Pirelli-Testtag in Mexiko auf den Intermediates in Angriff nehmen

Ferrari-Nachwuchshoffnung und Formel-2-Meister Charles Leclerc durfte gleich zwei Fomel-1-Testtage für Reifenausrüster Pirelli auf dem Autódromo Hermanos Rodriguez in Mexiko absolvieren. Er drehte insgesamt 219 Runden.

Nachdem Charles Leclerc bereits am ersten freien Training zum US-GP und zum Mexiko-GP hatte teilgenommen hatte, durfte er seinen Formel-1-Erfahrungsschatz auch im Rahmen der Pirelli-Reifentests erweitern. Denn der Monegasse, der Teil des Ferrari-Nachwuchsprogramms ist, rückte gleich zwei Tage für den alleinigen Reifenausrüster der Königsklasse aus.

Leclerc nahm zum Testauftakt wie schon am Trainingsfreitag vor dem GP in einem Sauber-Renner Platz und schaffte bereits am ersten Tag 115 Runden auf den 2018er-Slicks. Dabei musste er sich die Strecke mit Force India-Nachwuchshoffnung und Lokalmatador Alfonso Celis teilen. Der Mexikaner schaffte 114 Umläufe.

Am zweiten Testtag hatte Leclerc die Piste für sich. Zu Beginn musste er aber auf den Intermediates ausrücken, weil die Bahn wegen eines nächtlichen Regenschauers immer noch feucht war. Der 20-Jährige, der die prestigeträchtige Formel-2-Meisterschaft zwei Rennen vor dem Saisonende uneinholbar anführt, war auch am zweiten Tag fleissig: Er schaffte 104 Runden und legte dabei knapp 447 km zurück. Dabei kamen die Intermediates und die Slicks zum Einsatz.

Wie immer handelte es sich um einen «blinden» Test, bei dem keiner der Fahrer noch die Teams wissen, welche Mischung jeweils getestet wird. Die Daten der Pirelli-Ingenieure wurden wie gewohnt auch diesmal allen Teams zur Verfügung gestellt. Der nächste Pirelli-Test mit dem 2018er-Gummis findet am 14. und 15. November nach dem Brasilien-GP statt. Dann darf McLaren einen Fahrer auf die Piste schicken.

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