Valtteri Bottas (Mercedes): «Halo ist bald vergessen»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Valtteri Bottas mit Baden Cooke (Sieger des grünen Trikots, Tour de France 2003) und der mehrfachen australischen Meisterin Peta Mullens

Valtteri Bottas mit Baden Cooke (Sieger des grünen Trikots, Tour de France 2003) und der mehrfachen australischen Meisterin Peta Mullens

​Der Finne Valtteri Bottas spricht über Unwägbarkeiten vor dem Formel-1-Saisonbeginn in Melbourne (Australien): «Am meisten gespannt bin ich auf das Verhalten der 2018er Reifen.»

Der Finne Valtteri Bottas ist sehr früh nach Australien gereist: «Das finde ich wichtig, um mich gut zu akklimatisieren. Ich habe die tolle Stadt Melbourne genossen, ich bin Rad gefahren, ich habe entspannt. Heute eine Menge Meetings, und am Freitag geht es dann endlich mit Fahren los.»

«Dennoch hat sich alles anders angefühlt, weil ich inzwischen voll in die Arbeit bei Mercedes eingebunden bin. Vor einem Jahr war für mich alles neu, inzwischen ist mir das in Fleisch und Blut übergegangen. Ich kann mich jetzt viel besser auf meine Arbeit konzentrieren – auf die Abstimmung oder darauf, wie ich das Beste aus meinen Reifen hole.»

Was ist aus der Perspektive des dreifachen GP-Siegers besonders zu beachten? «Am neugierigsten bin ich auf das Verhalten der Reifen», meint Bottas. «Wie sich sich auf den verschiedenen Pisten und bei unterschiedlichen Temperaturen bewähren. Sonst aber gibt es für mich keine grossen Fragezeichen.»

Auch nicht beim Halo? «Nein. Ich brauche etwas länger, um in den Wagen einzusteigen. Auch das Aussteigen ist schwieriger, aber wir reden hier nur von ein paar Sekunden. An die Sicht gewöhnst du dich nach kurzer Zeit. Nach wenigen Runden hast du vergessen, dass du mit einem Halo fährst. Ich bin überzeugt, dass wir nach wenigen Rennen den Kopfschutz nicht mehr thematisieren werden.»

Bottas zu seinem Saisonziel: «Ich weiss, was ich selber besser machen muss, basierend auf den Erkenntnissen von 2017. Aber ich will da nicht ins Detail gehen. Generell müssen meine Leistungen konstanter werden, wenn ich ein Wörtchen um den WM-Titel mitreden will.»

«Auch ich selber bin gespannt darauf zu sehen, wie sich das alles entwickeln wird. In Barcelona lief alles recht gut. Die Strecke hier erfordert eine komplett andere Abstimmung. Und wir fahren auch bei anderen Umgebungstemperaturen, und die Pistenoberfläche ist mit Barcelona auch nicht zu vergleichen.»

«Wir wissen aus Barcelona, dass wir bei den Dauerläufen stark waren. Aber das war in Spanien. Wir beginnen hier nicht im Irrglauben, dass wir alles in Grund und Boden fahren. Die anderen Rennställe wissen auch, was sie tun. Und für gutes Handling bei den Wintertests gibt es keine WM-Punkte.»

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