China-GP im Fernsehen: So entwickelt sich das Wetter

Von Mathias Brunner
Formel 1
Vor einem Jahr ging in China gar nichts mehr

Vor einem Jahr ging in China gar nichts mehr

​Die FIA bestätigt: Früher oder später wird es während der freien Trainings zum China-GP regnen. Wir sagen, ob ein ähnliches Wetterchaos auf uns zukommt wie vor einem Jahr in Shanghai.

Dem Wetter ist die Formel 1 egal. Mit teilweise dramatischen Folgen. Ausläufer eines Taifuns liessen für den Japan-GP 2014 nichts Gutes erahnen, und tatsächlich begann der Sonntag nass und trübe. Die Prognose besagte, dass die Verhältnisse im Verlaufe des Nachmittags noch schlechter würden. Dennoch wurde der Rennstart nicht vorgezogen – wegen Zeitfenstern der verschiedenen Fernsehsender. Die Folgen sind bekannt: Regen, schlechte Sicht, es wurde immer dunkler, schwerer Unfall von Jules Bianchi, der Franzose verstarb Mitte Juli 2015 in Nizza.

Seither ist der Formel-1-Verband FIA ein wenig wettersensibler geworden. Der erste Trainings-Freitag zum China-GP 2017 war völlig verpatzt: Regen fiel, aber nicht so stark, dass die Autos in ihren Boxen hätten bleiben müssen. Ein Teil des ersten Trainings sowie das komplette zweite Training fielen vielmehr deshalb aus, weil der Rettungs-Heli wegen schlechter Sicht nicht im Spital von Shanghai hätte landen können.

Die Chinesen konnten nicht zusichern, dass ein Verletzer innerhalb von zwanzig Minuten mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht werden kann – dazu hätten zu viele Strassen abgesperrt werden müssen. Die FIA fuhr sogar zwischen erstem und zweitem Training einen entsprechenden Test und befand: Es dauert zu lange.

Es wurden im Fahrerlager Stimmen laut, das Programm umzustellen: Das Wetter schien am Samstag am freundlichsten zu sein, wieso also nicht Training, Quali und Rennen am gleichen Tag durchführen? Das Rennen auf Montag zu verschieben, war aus logistischen Gründen nicht möglich: Da musste das Material bereits Richtung Bahrain unterwegs sein (2017 fand Bahrain nach China statt), ausserdem waren die Satelliten-Zeiten für Sonntag festgelegt, nicht für Montag.

Auch 2018 kommt Regen.

Der jüngste stand gemäss FIA: Heute Donnerstag bewölkt bis bedeckt, am Nachmittag fallen erste Tropfen. Am Freitag bedeckt, 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit für das erste Training, 30 Prozent für das zweite. Die Regenintensität wird als schwach eingestuft, der Fahrbetrieb sollte nicht gefährdet sein. Höchsttemperatur: 20 Grad.

Am Samstag nimmt die Regenwahrscheinlichkeit ab – 60 Prozent im dritten freien Training, halb so viel für den Start des Qualifyings. Es ist kühler.

Sonntag schliesslich: Postkartenwetter, sonnig und 19 Grad.

China-GP im Fernsehen

Freitag, 13. April 
3.55 Uhr: n-tv – 1. Freies Training live
7.55 Uhr: ORF 1 – 2. Freies Training live
16.30 Uhr: n-tv – Zusammenfassung freies Training

Samstag, 14. April
7.00 Uhr: RTL – 3. Freies Training Highlights
7.45 Uhr: RTL – Qualifying live
7.45 Uhr: ORF 1 – Formel 1 News
7.55 Uhr: ORF 1 – Qualifying live
7.55 Uhr: SRF 2 – Qualifying live
18.20 Uhr: n-tv – Formel 1 kompakt

Sonntag, 15. April
7.00 Uhr: ORF 1 – News
7.00 Uhr: RTL – Rennen Countdown
7.35 Uhr: ORF 1 – Vorberichte 
7.40 Uhr: SRF 2 – Rennen live
7.45 Uhr: ORF 1 – Rennen live
8.00 Uhr: RTL – Rennen live
9.55 Uhr: RTL – Siegerehrung und Highlights
10.05 Uhr: ORF 1 – Analyse
18.20 Uhr: n-tv – Das Rennen kompakt

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