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Williams bestätigt: Robert Kubica fährt in Spanien

​Williams hat bestätigt, dass Robert Kubica (33) erstmals seit den Wintertests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya wieder fahren wird – und dies gleich bei zwei Einsätzen.

Formel 1

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Williams bestätigt: Robert Kubica kehrt ans Lenkrad des englischen Rennwagens zurück, dies auf dem gleichen Circuit de Barcelona-Catalunya, wo der 33jährige Pole während der Wintertests gefahren ist. Kubica wird das erste freie Training zum Spanien-GP fahren, darüber hinaus testet er einen Tag lang im Rahmen der Barcelona-Tests (15./16. Mai). Am zweiten Tag sitzt Williams-Nachwuchsfahrer Oliver Rowland erstmals im Wagen.

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Für Robert Kubica ist es der erste Auftritt im Rahmen eines GP-Wochenendes seit Abu Dhabi 2010, damals mit Renault. Der WM-Vierte von 2008 (mit BMW-Sauber) hatte gehofft, bei Williams einen Stammplatz zu erhalten. Doch das Rennen um den zweiten Williams-Renner für 2018 machte der Russe Sergey Sirotkin (22). Williams ist hart: Kubica muss sich ein Cockpit erst verdienen.

Williams-Technikchef Paddy Lowe: "Wir sehen Robert gewissermassen auf einer Reise zurück in die Formel 1. Wir finden, es brauchte enorme Hingabe und riesigen Willen, um nach seiner schweren Verletzung im Rallye-Auto 2011 wieder so weit zu kommen, dass er überhaupt einen Formel-1-Renner lenken kann. Wir glauben auch, dass diese Reise noch nicht abgeschlossen ist, daher haben wir ihn als Entwicklungs- und Reservefahrer verpflichtet."

"Letztlich geht es vielleicht gar nicht darum, was ihm fehlt. Aber der Markt, um ein GP-Cockpit zu erhalten, ist überaus umkämpft. Es gibt einfach sehr viel mehr begabte Piloten als Plätze. Robert würde das gar nicht anders wollen – er muss sich das Recht auf solch einen Platz erkämpfen."

Es gilt als offenes Geheimnis, dass Sirotkin beim entscheidenden Test in Abu Dhabi schneller war. Angeblich, weil der Russe mit den Pirelli-Reifen besser zurechtkam und besonders aus den weichen Mischungen mehr herausholte als Kubica. Aber Lowe lässt sich auf diese Diskussion nicht ein: "Darüber spreche ich nicht. Wir haben sehr viel Arbeit in dieses Auswahlprozedere investiert. Wir haben uns am Ende für Sergey entschieden aufgrund der Gesamtleistung. Er war der Favorit, und er hat den Platz erhalten."

"Man darf sich Robert nicht vorstellen als einen Mann auf der Ersatzbank, der däumchendrehend auf seine Chance wartet. Er ist voll in die Entwicklung eingebunden. Er wird Zeit im Auto erhalten und im Simulator, er unterstützt die Einsatzfahrer."

Kubica selber definiert seine Rolle so: "Ich verhalte mich, als würde ich bald am Start zum Grand Prix stehen. Ich bin dazu da, dem Team zu helfen und das mache ich mit allem, was ich einbringen kann. Ich habe 2006 als Reservefahrer angefangen und 2018 bin ich es wieder. Das hat schon eine gewisse Ironie. Aber sonst bin ich nicht mehr der gleiche Kubica. Ich bin älter, vor allem aber bin ich viel erfahrener. Ich kann viel weniger testen als früher, das ist schade. Umso wichtiger ist meine Erfahrung, um Williams zu helfen. Ich bin viel eher in die Arbeit eingebunden als einst."

Wenig Freude hat Kubica an der immer gleichen Frage nach seiner Einschränkung durch seinen rechten Arm, den er seit seinem schweren Rallye-Unfall von 2011 nicht mehr zu einhundert Prozent bewegen kann. "Ich finde, wir sollten nicht mehr darüber reden, ich will nicht auf meine Behinderung reduziert werden. Wenn ich bei diesen schwierigen Bedingungen ins Cockpit steigen und einen guten Job machen kann, dann sollte das doch reichen."

Testfahrten innerhalb der Saison

15./16. Mai: Cirucit de Barcelona-Catalunya

31. Juli/1. August: Hungaroring

Formel-1-WM

25. März: Australien (Melbourne)

8. April: Bahrain (Sakhir)

15. April: China (Shanghai)

29. April: Aserbaidschan (Baku)

13. Mai: Spanien (Barcelona)

27. Mai: Monaco (Monte Carlo)

10. Juni: Kanada (Montreal)

24. Juni: Frankreich (Le Castellet)

1. Juli: Österreich (Spielberg)

8. Juli: Grossbritannien (Silverstone)

22. Juli: Deutschland (Hockenheim)

29. Juli: Ungarn (Budapest)

26. August: Belgien (Spa-Francorchamps)

2. September: Italien (Monza)

16. September: Singapur

30. September: Russland (Sotschi)

7. Oktober: Japan (Suzuka)

21. Oktober: USA (Austin)

28. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)

11. November: Brasilien (São Paulo)

25. November: Abu Dhabi (Insel Yas)

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